Mein Interview auf Deutsch

redSubmarine

Mein Interview auf Deutsch

So – hier habt ihr endlich mein Interview auf Deutsch durch Meister Eros Power.

Das Interview

0.) D.: Es geht gleich mit einer Überraschung los. Bitte wähle ein Titelbild für das Interview und berichte uns, wieso du genau dieses Bild gewählt hast. Das erleichtert dir hoffentlich den Einstieg.

Danke für den leichten Einstieg Herrin. Dies Foto entstand ein paar Wochen bevor alles begann und hat besondere Bedeutung für mich. Ich war zu Hause, im Park mit ein paar Freunden. Und die ganze Zeit musste ich darüber nachdenken, ob ich Ihr Angebot zur Ausbildung annehmen sollte oder nicht. Natürlich wussten die Freunde, mit denen ich gerade unterwegs war, darüber nicht Bescheid.  Ach, ich sehe gerade, dass ich mir die Haare damals schon leicht rot gefärbt hatte. Damit war innerlich meine Entscheidung bereits getroffen.

Damals gab es noch keine Kleiderordnung für mich, deshalb trug ich einen BH. Von Ihrer vorherigen Schülerin hatte ich bereits gelernt, wie man sich am Besten präsentiert und wie die so genannten Display Position geht.

Deshalb fragte ich zum Überraschen meiner Freunde plötzlich: Halt mich nicht für verrückt, aber könntest du eben ein Foto von mir machen? Ich gab ihr mein Telefon.

Als nächstes präsentierte ich mich in Display und meine Freundin machte dieses Bild. Die anderen fragten zum Glück nicht weiter nach, denn sie wussten, dass ich schon immer ein bisschen durchgedreht war. Deshalb dachten sie sich bestimmt nichts dabei.

Auch wussten sie nicht, dass dies mein ersten Bild war, dass ich jemals an Herrin D. geschickt habe. Und zwar mit den Worten: Ja Herrin, ich mache es.

D.: Oh, ich erinnere mich. Aber die genauen Umstände kannte ich bisher nicht.

1.) Wann hast du das erste Mal gemerkt, dass du devot bist? Schon als Kind oder erst, als du einer dominanten Person begegnet bist – oder eher von ihr genommen wurdest?

Wahrscheinlich erwartet ihr nun die übliche Geschichte, dass schon als Kind davon geträumt habe, von einem Cowboy an einen Baum gefesselt zu werden. Ich war dabei natürlich die Indianerin… Aber so war es ganz und gar nicht!
Lasst es mich so formulieren: Ich hatte schon sehr früh das erste Mal Sex. Nicht, weil ich es unbedingt wollte – leider habe ich eine sehr feminine Figur, große Brüste, breite Hüften. Deshalb sind die Jungs schon immer auf mich abgefahren.

Und deshalb konnte ich schon immer sehr wählerisch sein. Um nicht zu sagen arrogant. Ich war eine richtige kleine Diva nach außen hin. Viele Männer denken heute deshalb noch, dass ich dominant bin.  Aber das ganze Spiel hat mir nie etwas gegeben und auch der normale Sex hat mich nie befriedigt. Irgendwie habe ich schon immer geahnt, dass mir etwas dabei fehlt. Aber natürlich wusste ich nicht genau, was es war.

Viele Jahre später erzählte mir Herrin D., dass es auch ganz typisch für eine devote Person ist, nach außen hin oft dominant zu wirken. Ich hatte keine Ahnung, dass dies üblich war…

Deshalb habe ich mit 16 dann auch Sex mit Frauen ausprobiert. Ich dachte, dass ich vielleicht lesbisch bin. War OK – anders, irgendwie erotischer. Auch heute noch finde ich weibliche Formen viel erotischer als männliche, aber dadurch habe ich damals auch gelernt, dass ich keine Lesbe bin. Die Schlussfolgerung, die ich darauf zog war, dass ich sehr wahrschlich asexuel bin.

Lange Rede kurzer Sinn. Während meiner ganzen Jugend hatte ich nie einen Orgasmus, war niemals befriedigt und hab noch nicht einmal masturbiert. Sex hatte ich nur weil ich dachte, dass macht man einfach so, genau wie später heiraten und Kinder kriegen.

2.) Beschreibe dein Wesen jetzt und wie es war bevor du unterworfen wurdest.

Sehr schwere Frage. Das sind wirklich zwei komplett verschiedene Welten. In der Schule wurde ich gemobbt war immer ein wenig “dicklich”, hatte rötliche Haare, war einfach hässlich. Noch dazu war ich nie besonders intelligent (vielleicht weil ich mich nie richtig konzentrieren konnte, weil ich gemobbt wurde).
Heute würde ich behaupten, mein Körper und ich wissen was sie wollen und brauchen. Durch die Zeit bei Herrin D. bin ich sehr “gewachsen”.

Die Frage ist wirklich schwer zu beantworten. Einfach ausgedrückt: Bevor ich wusste was ich bin und brauche, war ich ständig unglücklich, hatte Depressionen und ritzte mich selbst (Oberschenkel und Handgelenke). Ich wurde zu Psychologen geschickt um herauszufinden, was mit mir nicht stimmt. Die Diagnose lautet Borderline und Anderes. Dies alles ist sehr viel besser geworden durch oder seit meiner Zeit bei Herrin D.
Auch mein Drang mich selbst zu verletzen hat aufgehört, seitdem ich das regelmäßig durch andere erfahre. Es ist nicht das Gleiche, aber es hilft dennoch enorm.

3.) Beschreibe deine Ausbildung von Anfang bis heute.

Oh Gott – ich zögere. Aber dafür werde ich diesmal nicht bestraft, da diese Frage eine Zeitspanne von ca. 5 Jahren umfasst.

Ganz am Anfang wurde mir als erstes beigebracht mit meinem eigenen Körper klarzukommen. Zu Hause zu jeder Zeit komplett nackt zu sein. Man gewöhnt sich daran, sich komplett bekleidet zu fühlen, obwohl man nur Hand, Fußfesseln und Halsband trägt. Es dauert schon eine Weile, aber nach einer Zeit ist es wirklich so.

Ich lernte zu dienen, den Haushalt zu erledigen, Kochen und Putzen aber natürlich auch, wie man sich richtig verhält – Umgangsformen. An den Wochenenden hatte ich immer frei und fuhr nach Hause zu meiner Familie, das waren über 100 KM, außer ganz am Anfang.

Im Grunde wurde ich auf 3 Gebieten Ausgebildet. Die sogenannten Säulen der Ausbildung. Nummer 1 ist das Sexuelle, hat aber nichts mit richtigem Sex zu tun. Herrin D. ist genauso wenig lesbisch wie ich. Säule 1 bedeutet zum Beispiel nur, dass man lernt sich an die Faust zu gewöhnen, gefistet zu werden. Außerdem muss jede Schülerin am Ende der Ausbildung, als fertige Zofe, dauerhaft einen 5cm Plug tragen können. Sicherlich gibt es dort noch mehr, aber Nummer 1 war nie mein Spezialgebiet.

Säule 2 bedeutet zu lernen sich selbst vernünftig zu präsentieren und auch vor anderen präsentiert zu werden. Ich musste mir damals ein Spezialgebiet wählen und dies war immer mein Liebstes. Man lernt haufenweise verschiedene Positionen, nicht nur wie man sie einnimmt, Variationen davon, sondern auch ihr unterschiedlichen Sinne und Verwendungszwecke. So lernt man zum Beispiel die  “Display” Stellung um sich vernünftig und ohne Scham zu präsentieren um inspiziert zu werden. Die gleiche Position gibt es aber auch etwas bequemer, mit den Händen hinterm Rücken verschränkt. Zum Beispiel für längere Interviews wie dieses, da man die Hände nicht stundenlang hinterm Kopf halten kann. Ein weiteres Beispiel ist Nadu auf die Knien.

Ich schätze Gebiet 2 ist dafür da, die Angst vorm Nacksein zu verlieren und dabei zu lernen, wie man sich gut in Szene setzen kann.

Säule 3 ist Schmerz und Lust. Hier habe ich hauptsächlich gelernt, dass Schmerz und Lust im Gehirn sehr nahe beieinander liegen müssen. Unglaublich, wenn man es nicht selbst erfährt, aber wahr. 

In meinem letztebn Jahr suchte Herrin D. für mich einen erfahrenen Meister in meiner Heimatstadt. Was ich nicht wusste war, dass er Experte für Schmerzen ist.  Bei uns gab es niemals Neid oder Verlustangst wie oft üblich in der deutschen Szene. Während dieser Zeit war ich viel zu Haus in der Heimat weil ich schwer krank war. So krank, dass ich auch mein letztes Schuljahr wiederholen musste, weil ich so viel gefehtl hatte. Deshalb durfte ich ein Jahr länger als geplant bei Herrin D. in Hannover bleiben. Und mein neuer Herr, A., war der erste, der es geschafft hat, mich allein durch Schmerz kommen zu lassen – kontrollierter Schmerz.

Ich konnte es selbst kaum glauben, dass dies überhaupt möglich ist. Hier lernte ich auch, wie es ist in den Subspace abzudriften, aber das Thema ist wohl einen eigenen Artikel wert.

4.) Wie alt warst du, als du letztendlich gemerkt hast, dass du dafür geboren wurdest zu gehorchen und zu dienen?

Ehrlich gesagt ist das so nie passiert! Alles was ich wusste, dass ich irgendwie dumm bin, zu fett, nicht hübsch und mich sogar selbst verletzt habe. – typisch Borderline, wie auch die Psychologen sagten.

Auch hat es lange gedauert bis ich nicht mehr den Drang dazu hatte mich selbst zu verletzen. Auch habe ich es früher geliebt, nachts alleine spazieren zu gehen. Über den Friedhof beispielsweise. Ich war wirklich total durchgedreht.

Herrin D. erzählte mir irgendwann, dass sie in meinem Alter genauso verrückt war. Wahrscheinlich auch weil sie eine schlechte Kindheit hatte. Aber sie sagte mir auch, dass es im Alter besser wird. Außerdem wird es besser, sobald man eine Bestimmung im Leben gefunden hat. Schweres Wort, aber heute verstehe ich, was sie damit meinte.

Der Schmerz im SM kompensiert nicht wirklich den Schmerz, den man sich selbst zufügt, aber nach meiner Erfahrung ist es doch ein gewisser Ausgleich. Denn von dem Moment an, in dem ich bei der Herrin lebte, hörte ich damit auf mich selbst zu verletzen.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich erst dort gelernt habe einen Orgasmus zu bekommen.

Um die Frage genauer zu beantworten: Ich war in dem Moment 24 Jahre alt und hatte nur die niedrigste deutsche Schulbildung, den Hauptschulabschluss. Bei uns gibt es drei verschiedene Abschlüsse und nur mit dem höchsten, dem Abitur, darf man weiter zur Universität gehen. 

Aber ich schäme mich nicht dafür, dies so offen zu erzählen. Auch das lernt man ja bei der Ausbildung. Beide Herrschaften, Herrin D. und auch Herr A. halfen mir über die Jahre dabei, den mittleren Abschluß zu bestehen.

5.) Deine Herrin hat dich einmal mitten in der Nacht herausgeworfen. Was hast du getan?

*Ich zögere*

Dies wird mit Sicherheit bestraft werden. Nach drei Jahren Ausbildung kam in meinem Leben eine Art Routine auf, um nicht zu sagen Trägheit. Natürlich hatte ich keine Probleme mehr zu Hause nackt zu sein und auch sonst eine Menge gelernt. Vormittags ging ich zur Schule und am Nachmittag kümmerte ich mich um den Haushalt und manchmal auch um das Abendessen. In der restlichen Zeit wurde ich weiter zur besseren Zofe ausgebildet. Aber am Wochenende war es mir fast immer gestattet nach Hause zu meiner Familie zu fahren.

Nun, wahrscheinlich ist es meine eigene Schuld. Mit Sicherheit war es das. Nach drei Jahren der Ausbildung dachte ich wahrscheinlich, dass ich schon so gut wie alles gelernt hatte. Dies war ein großer Fehler! Auch dachte ich, dass ich durch die Ausbildung so gefestigt wäre, dass ich nun vielleicht normalen Sex genießen könnte.

Deshalb trieb ich mich an den freien Wochenenden oft in Clubs herum und ließ mich anmachen und aufreißen. Einer Frau fällt so etwas nicht schwer, weil die meisten normalen Männer ständig geil sind. Dabei vergaß ich vollkommen, dass ich vor der Ausbildung ja auch keinen Spaß an normalem Sex hatte…
Und so suchte ich mir immer die bestaussehendsten Männer aus und ließ mich durchvögeln. Ich weiß, das hört sich ordinär und komisch an, aber genau so war es damals.

Vielleicht bin ich wirklich ein bisschen doof. Nach einer Weile wunderte ich mich darüber, dass mich der Sex am Wochenende nicht wirklich befriedigt. Deshalb wollte ich es steigern und etwas anderes versuchen. Ich nahm zwei Männer mit nach Hause. Einen blies ich während der andere mich fickte und umgekehrt. Das war besser aber wirklich befriedigt wurde ich dadurch immer noch nicht.

Mir wurde klar, dass ich wie immer das Extreme brauche. Deshalb ließ ich mich sandwichen. Aber nach drei Jahren Ausbildung merkte ich den Schwanz im Arsch kaum noch. Es war besser, aber richtig kommen konnte ich dadurch auch nicht.

Sonntag nachts oder manchmal erst Montag morgen nahm ich dann den Zug zurück nach Hannover um zur Schule zu gehen. Und wir beide, die Herrin und auch ich selbst wunderten uns dann darüber, wieso ich bis Mittwoch oft lustlos war und keine richtige Lust mehr auf die Ausbildung hatte.

Um die Frage vernünftig zu beantworten: Eines Abends kam Herrin D. nach Hause und ich hatte nicht aufgeräumt. Auch hatte ich kein Essen vorbereitet. Stattdessen lag ich auf dem Bett herum, die auch noch in Klamotten, und surfte im Internet.

Überflüssig zu erwähnen, dass die Herrin sehr sauer war. Sie meinte, dass es ja immer schlimmer mit meinem Verhalten wird und stellte mich zur Rede.

Ich gab also zu, mich am Wochenende wie eine schlampe zu verhalten, dass ich mich quasi ständig vögeln ließ und erklärte die Gründe. Wie man sich ja denken kann, war dies übrigens der Moment, ab dem ich einen Keuschheitsgürtel bekam und nicht mehr frei masturbieren durfte – Sex haben natürlich auch nicht.

Zusätzlich dazu wurde ein zweiter Herr für mich ausgesucht, jemand in meiner Heimatstadt. Ich wurde Meister A. vorgestellt. Herr A. ist ein Experte für Schmerzen und Schmerztoleranz. Herrin D. suchte ihn für mich aus und ich kann mir nur denken, dass einer der Gründe dafür war, mich am Wochenende besser unter Kontrolle zu haben.
Durch ihn habe ich dann letztendlich auch gelernt einen Orgasmus nur durch Schmerz zu bekommen.

Aber dies war ja nicht die Frage. Eines Tages fand mich Herrin D. zu Hause so vor wie eben schon erzählt und war zornig. Sie hatte die Schnauze voll von meinem Verhalten, wie ich heute sehr gut nachvollziehen kann.

Dies war im Winter und es war sehr kalt, wie üblich in Deutschland. Ich glaube wir hatten an die 10 Grad Minus. Mitten in der Nacht wurde ich sprichwörtlich hinausgeworfen um zur Hölle zu gehen; es sei denn, ich würde sie in den nächsten 20 Minuten mit etwas wirklich beindruckendem überraschen. Falls nicht, solle ich es ja nicht wagen zurück zu kommen. Bevor sie mich hinauswarf stopfte sie mich noch in die schlampigsten Klamotten, die sie auf die Schnelle finden konnte. Doch was sollte ich sagen. Alle meine Klamotten gehörten ja sowieso ihr….

Nach so vielen Jahren merkte ich natürlich, dass sie wirklich sauer war und es Ernst meinte. Und so stand ich dort in meinem knallengen Latex Outfit. Zum Glück hatte ich eine Jacke drüber. Wo sollte ich hin, so mitten in der Nacht? Bis zum Hauptbahnhof Hannover waren es ungefähr 30km und nun fuhr kein Zug mehr…

Doch ängstlich war ich noch noch. Ich brauche die Extreme. Vielleicht war es Intuition – jedenfalls ging ich links, in die falsche Richtung, statt wie üblich rechts in Richtung Innenstadt. Es war sehr kalt unter der Jacke weil ich nicht viel drunter hatte. Nach einer Weile entdeckte ich ein Autohaus von Audi. Ich bewunderte all die schönen Autos die draußen standen.

Dann, ganz plötzlich, als ich schon dachte es wäre nun vorbei und dass ich versagt hätte, bemerkte ich zwei junge Mädchen, die wohl auf dem Weg nach Hause waren.

Sie zuckten etwas zusammen, als ich im Dunkeln so plötzlich auf sie zukam, doch dann wirkten sie nicht ängstlich. Wahrscheinlich weil ich auch eine Frau bin, dachte ich mir. Ich bat sie um einen Gefallen, doch lies den beiden keine Zeit zum antworten sondern drückte der einen einfach mein Handy in die Hand und sagte, sie soll bitte ein paar Fotos machen. Der Anderen gab ich meine Jacke.

Erst zögerten sie, doch ich ließ ihnen keine Wahl und präsentierte mich vor dem für mich am teuersten aussehendem Auto in der Nähe. Sie machten Fotos und kicherten herum. Doch ich stellte keine Fragen.

Das ist der Grund, wieso ich die Nacht noch zurückkehren durfte. Die Herrin war einigermaßen zufrieden, dass ich mich die Nacht vor Fremden in Display positioniert hatte und sogar um Fotos bat. Natürlich änderte ich von dem Zeitpunkt an mein Verhalten komplett. Kein Sex mehr am Wochenende und kein Masturbieren. Und ich traf Herrn A. 

6.) Welches Training hast du durchlaufen als du krank warst. Gab es Routinen, auch Schmerztraining und/oder psychologisches Programm?

Nun ja, ich hatte nicht einfach eine Erkältung oder Grippe. Ich war über Wochen im Krankenhaus mit einem gebrochenem Wirbel! Herr A. besuchte mich dort gleich am zweiten Tag um mir einen passenden BH zu bringen – wahrscheinlich mit Herrin Ds Hilfe. Keine Ahnung, aber das war eine sehr nette Geste. Ich selbst hatte zu Hause gar keine mehr und so musste ich im Krankenhaus nicht ohne BH rumlaufen.

Auch heute noch ist das der einzige BH den ich habe, für Notfälle gedacht. Um ehrlich zu sein ist er ein bisschen eng. Aber ich habe nie etwas gesagt. Besser als Keiner und vielleicht war das auch Absicht. Ich glaube Männer mögen es, wenn sie etwas zu klein sind so dass die Brüste besser zur Geltung kommen. Vielleicht irre ich mich auch und Herr A. hatte einfach keine Ahnung welche Größe er genau kaufen sollte. 

Jedenfalls war ich damals so krank, dass ich auch die Schule nicht geschafft habe und das letzte Jahr wiederholen musste. Und so blieb ich noch ein weiteres Jahr bei Herrin D.

Die Herrin lies mich noch ein weiteres Jahr bleiben und warf mich nicht hinaus. Zwar war so eine lange Zeit recht ungewöhnlich, aber sie wusste ja, dass ich wirklich krank war. Doch als es mir wieder etwas besser ging sagte sie mir, dass ein weiteres Jahr Ausbildung natürlich auch bedeute, dass sie erwartet, dass ich mich in der Zeit etwas weiter entwickele als eine normale Zofe. Schließlich haben wir ein ganzes Jahr länger Zeit.

Außerdem sagte sie, dass sie noch keine Schülerin vor mir so lange bei ihr geblieben wäre. Aber es hat sich so angefühlt, als glaubte sie an mich und nicht irgendwie abwertend.

Um Ihre Frage zu beantworten: Während meiner Krankheit wurde ich nicht weiter physisch “trainiert”. Nur mental und in Dingen die meinen Rücken nicht noch mehr verletzten.

7.) Wie definieren dich deine Herrschaften? Und wie definierst du dich selbst – bist du eher Sex-Sklavin oder Haus-Sklavin?

Das ist schwer zu beantworten. Ihre französischen Leser denken jetzt wahrscheinlich: Typisch deutsch, stur und seltsam. Aber ich würde sagen ich bin keines von Beidem! Auch würde ich mich nicht als Sklavin bezeichnen.

Ganz zu Anfang erzählte mir Herrin D., dass sie sehr viele subs kenne, die von ihrem Herren nur auf die spezifischen Bedürfnisse des Herrn ausgebildet werden.
Und so komme es vor, dass man manchmal auf eine 50 jährige sub trifft, die schon viele Jahre hinter sich hat und sich selbst “Sklavin” nennt, aber bei zwei Fingern im Hintern schon das Weinen anfängt, weil sie dort nie trainiert wurde. Einfach weil ihr früherer Herr nicht auf anal stand.

Deshalb war meine Ausbildung eher allgemein und breit gefächert. Einfach um auf alles vorbereitet zu werden, was noch kommen mag. Mit anderen Worten wurde ich nicht für Herrin D. ausgebildet sondern durch Sie für mich – und dies möglichst breit gefächert. 

8.) Hast du ein Mantra (ein oder mehrere Sätze die du entweder verbal oder geistig immer wieder verinnerlichen musst)? Meine Sklavin hat… (privat)

Ich fürchte Nein. Deshalb würde ich mich auch nicht als Sklavin bezeichnen. Eher als eine gut ausgebildete sub. Und das ist auch der Grund dafür, weshalb ich kein Metall trage, jedenfalls nicht dauerhaft. Ich wurde nicht für einen bestimmten Herrn oder Herrin ausgebildet. Man könnte sagen, ich wurde ausgebildet um zu lernen wie man dient…

9.) Wie oft wirst/wurdest du sexuell benutzt?

Um ehrlich zu sein nicht sehr oft. Auch heutzutage ist das für mich eher noch ein rotes Tuch. In einer Beziehung mag das anders sein, aber nach meiner Erfahrung haben die wahren Doms, denen ich begegnet bin, auch gar kein Interesse an Sex. Zumindest nicht an normalem Sex.

Natürlich gehört es nach einer guten Session auch für mich dazu, hinterher auf die Knie zu gehen und für orale Befriedigung zu sorgen – bei Männlein und auch Weiblein.

10.) Kannst du auf Kommando kommen (zum Orgasmus)?

Meine gute Freundin aus Belgien hat mir mal davon erzählt. Dass wirklich gut ausgebildete Sklavinnen auf Wunsch quasi auf die Sekunde genau kommen können. So richtig geglaubt habe ich das nie und ich wurde auch nicht darauf trainiert.

Aber das Thema ist eine lange Geschichte. Anfangs konnte ich überhaupt nicht kommen. Als erstes musste ich lernen wie man überhaupt masturbiert. Auch vorher hat mir das nie etwas gegeben. Blöderweise wurde es mir dann verboten, als ich Gefallen daran gefunden hatte. Zumindest nicht mehr heimlich allein oder mit der Hand.

Danach lernte ich vaginal zu kommen. Klingt normal und einfach aber ich finde es immer noch faszinierend, weil ich glaube, dass es ganz viele Frauen gibt, die das nicht können ohne sich gleichzeitig am Kitzler herumzuspielen.

Mein nächster Schritt war zu lernen wie man anal kommen kann. Das ist jetzt hier so schnell gesagt, aber in Wirklichkeit eine Sache die Monate oder Jahre dauern kann und die ersten Male auch nur möglich ist, wenn man bis kurz vorm Kommen gleichzeitig noch anders stimuliert wird. Auch hier dachte ich erst, es ist nicht möglich allein durch anal zu kommen. Doch es geht! Was mir dabei sehr geholfen hat war vorher eine lange Zeit keinen Orgasmus gehabt zu haben, dann eine lange Session mit einer ordentlichen Behandlung – und auf einmal ging es.

Mein nächster Schritt war dann, nur durch Schmerz zu kommen. Die Reihenfolge stimmt wahrscheinlich nicht so ganz. In Wirklichkeit war das alles mehr vermischt und durcheinander. Aber bei Herrn A. habe ich gelernt, wirklich nur durch Schmerz zu kommen. Es ist möglich und war auch schon vorher bei Herrin D. passiert. Aber sehr selten. Eigentlich klappt das nur, wenn man es irgendwie schafft sein Gehirn komplett abzuschalten und nur noch zu fühlen – man fällt in eine Art subspace wo sich der Schmerz immer mehr mit Lust vermischt. Nach einer Zeit kann man die beiden Gefühle nicht mehr unterscheiden.

Man vergisst wer man ist. Man vergisst wo man ist. Alles spielt keine Rolle mehr. Du fühlst nur noch eine Art SchmerzLust. An diesem Punkt muss man lernen den Schmerz direkt zwischen die Beine umzuleiten – durch Willenskraft würde ich sagen. Das nächste was ich dann spürte war, dass mein ganzer Körper unkontrolliert zitterte und ich einen unglaublich langen Orgasmus hatte. Bei solchen Sachen verliere ich sogar manchmal das Bewusstsein, mal für Minuten, aber manchmal auch länger. Schlimm ist, wenn ich mich hinterher an nichts mehr erinnern kann.

Um Ihre Frage zu beantworten: Ich glaube ich habe es am Ende meiner Ausbildung ein oder zweimal geschafft sofort zu kommen als die Worte fielen: Komm für uns! Aber das mag auch daran liegen, dass ich vorher davon durch meine Freundin gehört habe. Oder dass ich gut vorbereitet wurde und die Erlaubnis zu kommen erst sehr spät kam. Auf jeden Fall ist das für mich ein Ziel für die Zukunft. Wahrscheinlich werde ich das erst in oder durch TPE lernen.

11.) Kannst du masturbieren?

Natürlich kann ich es mittlerweile und mache es auch sehr gerne. Aber ich glaube dadurch, dass es mir über Jahre verboten wurde, macht es mir auf die normale Art und Weise keinen Spaß mehr. Wahrscheinlich war auch genau das Ziel der Ausbildung. So machte es mir auch nach meiner Ausbildung, als ich wieder zu Hause war und es technische gesehen rund um die Uhr hätte machen können, keinen Spaß mehr. Ich brauche dabei eine Herausforderung, etwa es mir im Sommer nackt auf dem Balkon zu machen. Natürlich nicht im stehen und ich bin dabei auch leise wegen den Nachbarn.

Oder wenn ich es mir auf den Knien in Nadu selbst mache, dann wende ich etwas an, was ich erst neulich in TPE und bei einer Corona Challege kennen und lieben gelernt habe. Ich knie mich auf Salz oder auf Reis. Der Schmerz dabei bringt mich sehr schnell zum Orgasmus.

Was ich wirklich komplett vermeide sind Sachen zu benutzen, die vibrieren – so wie einen Womanizer. Ich habe keinen einzigen Vibrator zu Hause. Wieso? Weil ich so etwas während der Ausbildung nie benutzen durfte und weil ich schon so oft mitbekommen habe, dass wenn man die Dinger mal benutzt, dass man nach einer Zeit nicht mehr ohne kommen kann. Und ich möchte nicht alles verlernen, was ich über die Jahre gelernt habe. Wobei ich zugeben muss, dass es schon ein geiles Gefühl ist, wenn so ein Teil an mir benutzt wird.

Deshalb benutze ich nur Dildos die nicht vibrieren, wenn ich es mir mache und ich berühre meinen Kitzler nicht, so wie ich es gelernt habe. Normalerweise reite ich einen Dildo, weil mir nach einer gewissen Zeit auch verboten wurde meine Hände zu benutzen. Bis zum nächsten Orgasmus dauert es dann eine Weile nicht nur weil es ungewohnt ist sondern auch weil man am Anfang noch keine Oberschenkelmuskeln hat, die lange genug durchhalten.Die Muskeln möchte ich auch nicht wieder verlieren. Zum letzten Geburtstag bekam ich einen sehr teuren Stuhl aus einer Art Plexiglas. Natürlich ist er durchsichtig und ich hab ihn bekommen, damit man mich beim masturbieren auch von unten betrachten kann.

Reis
Reis

12.) Kannst du ohne Erlaubnis kommen?

Spontane Antwort: Nein! Aber ich werde von Herrin D. korrigiert. I kann und tat es oft  – und wurde dafür sehr hart bestraft.
Deshalb denke ich nochmal drüber nach: Ja ich kann wenn ich alleine bin und es mir erlaubt ist zu masturbieren. Aber ich würde es niemals wagen, wenn ich nicht alleine bin, bei einer Session oder selbst bei normalem Sex nicht.

13.) Wie lang warst du bei der Ausbildung jemals ohne Orgasmus?

Ich glaube die längste Zeit ohne Orgasmus war ungefähr zwei Monate als ich krank war. Aber eigentlich spielt es keine Rolle für mich. Ich hab mich nicht für dieses Leben entschieden, weil ich anders gar nicht kommen kann – denn vorher wusste ich das ja noch gar nicht. Auch ohne Orgasmus habe ich fast jeden Tag, und besonders während der Sessions, neue Dinge gelernt. Eines davon ist, dass ich nicht für jede Kleinigkeit mit einem Orgasmus belohnt werde – auch nicht nach jeder Session. Auch das gehört dazu. Sonst bestimmt einen am Ende nur der Sex Trieb. 

Und was ich dadurch über mich selbst gelernt habe: Und das sagte ich ja vorhin schon. Je länger ich nicht komme, umso besser komme ich durch Schmerz oder Anal. Und es ist wirklich so, dass solche Orgasmen viel erfüllender sind als die normalen. Wenn ich dabei in Ohnmacht falle,mich hinterher an nichts mehr erinnere und beim Aufwachen ein Ziehen in der Möse und im Arsch spüre dann weiß ich: Es wurde alles richtig gemacht.

14.) Halten die Herrschaften deinen Orgasmus für wichtig, und warum?

Ich glaube, dass ich diese Frage in den vorherigen zwei Antworten schon ausführlich beantwortet habe. Doch +Überraschung*, Herr A. möchte hierzu noch etwas sagen:

Wahrscheinlich wird Herrin D. dies bestätigen können: Bei redSubmarine war alles etwas anders, weil ich sie erst kennengelernt habe, nachdem sie 4 Jahre Ausbildung hinter sich hatte. Normalerweise ist es so, dass anfangs der Orgasmus der sub schon wichtig ist. Eine unerfahrene sub steigt aus, wenn sie nur Schmerz erfährt und dabei niemals durch einen Orgasmus belohnt wird. Glaubt mir, Herrin D. und ich haben es probiert und sind daran oft gescheitert.  Es ist ein laufender Prozess. Belohne sie mit einem Orgasmus, aber nicht jedesmal. Je weiter im Training umso weniger Orgasmen und dabei den Schmerz stetig steigern, aber nicht zu schnell. Langsam aber regelmäßig. Das funktioniert. Man muss dabei nur ein gutes Maß finden und sollte gute Menschenkenntnis haben- jede sub ist hier anders.

15.) Hast du eine bestimmte Routine zum Aufstehen oder zum Schlafen gehen, beschreibe sie?

Ich fürchte ich habe keine! Aber nun werde ich daran erinnert, genauer darüber nachzudenken. OK, ich erinnere mich. Ich glaube ganz zu Anfang war es sehr wichtig, bestimmte Positionen täglich vorm Spiegel zu üben.
Außerdem fällt mir ein, dass ich nach besonders heftigen Sessions bei denen ich am Ende das Bewusstsein verloren habe manchmal zu Bett getragen wurde und dort angekettet.

Weiterhin, aber das lernte ich erst kürzlich wärend TPE, musste ich in Klamotten schlafen, gefesselt und mit einer Maske – aber ohne Knebel. Zuerst hab ich es überhaupt nicht verstanden. Aber nach ein paar Tagen fand ich es richtig bereiend mich morgens wieder ausziehen zu dürfen, um mich für den Tag fertig zu machen. Dabei habe ich auch das erste Mal gemerkt, dass ein BH furchtbar unbequem sein kann. Ich schätze, im Laufe der Jahre gewöhnt man sich einfach daran und denkt nicht mehr darüber nach.  

16.) Ist es dir erlaubt zu arbeiten? Falls ja, was für einer Arbeit gehst du nach? Hast du schon einmal in einem Bordell gearbeitet?

Ja! Während meiner Ausbildung zur Zofe ging ich vormittags ganz normal zur Schule. Ich bin übrigens 28, nicht dass ihr was anderes denkt, wenn ich hier von Schule rede. Aber ich habe meine normale Schulausbildung bei Herrin D. nachgeholt – und bestanden.

Jetzt arbeite ich als Verkäuferin bei einer großen deutschen Supermarkt Kette. In einem Bordell habe ich noch nie gearbeitet, bin auch nie “anschaffen” gegangen.

17.) Wirst du regelmäßig geschlagen?

Meine Antwort ist: Nein! Aber sofort werde ich daran erinnert über mein letztes Jahr bei Herrin D. nachzudenken – die Zeit nach meiner Krankheit. Ab dem Zeitpunkt bekam ich ja einen zweiten Herrn. Meister A. ist ja spezialisiert auf Schmerztoleranz. Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke dann ja, vielleicht bei den Sessions. Vielleicht, aber ist das nicht normal bei einer Session?

Und nochmal soll ich darüber nachdenken. Also mache ich das: Als erstes lernte ich trotz Schmerzen zu kommen. Als nächstes während mir Schmerz zubereitet wurde zu kommen. Als letztes durch Schmerz zu kommen. Ich hoffe die Antwort stellt zufrieden?

18.) Hast du ein Safeword? Wann hast du es das letzte Mal benutzt und wieso?

Bei dieser Frage muss ich grinsen. Dafür werde ich nicht bestraft, weil der Herr und die Herrin wahrscheinlich genauso darüber denken wie ich. Eure Leser werden jetzt wahrscheinlich schockiert sein, aber ich hatte nie und brauchte niemals ein Safeword. Noch nicht einmal während TPE oder in totaler Unterwerfung.

Aber es fällt mir so schwer dies genauer zu erklären, deshalb bitte ich um eine Pause. Die Herrschaften erscheinen auch etwas aufgewühlt und gestatten mir meine Raucherpause auf dem Balkon..

Ich soll mir sogar Zeit lassen. Beide sagen, dass sie diese Frage sehr gern für mich beantworten!

Bevor ich in die Pause gehe würde ich gern noch sagen, dass ich auch mit anderen subs darüber gesprochen habe. Durch die Bank waren alle schockiert darüber, dass ich niemals eines hatte…

D.: Ich mache dies nun seit über 20 Jahren und habe nie ein Safeword gebraucht. Besonders seit Shades of Grey fragen alle nach Safe Wörtern oder ob ich ein Ampel System benutze: Grün, Gelb, Rot. Und wieso ich das nicht benutze.

In erster Linie ist es Vertrauenssache. Außerdem sollte man seine Novizin wirklich in- und auswendig kennen. Dies nicht nur körperlich sondern auch geistig.  Ein guter Dom sollte die Limits seiner/ihrer sub genau kennen und einschätzen können.

Weiterhin benutze ich in der Anfangszeit, genau aus diesem Grund, keine Knebel.  Die sub kann sich also jederzeit äußern, falls es ein Problem gibt. In der Praxis ist es nicht gerade einfach in solchen Momenten zu sprechen, daher ist es für mich ganz wichtig, die Kommunikation während einer Session aufrecht zu erhalten. Das bedeutet, dass ich sie anspreche.
Knebel benutze ich erst, wenn das Vertrauen gegenseitig aufgebaut ist und man sich sehr gut kennt.

A. und ich bekommen für diese Methode sehr viel Kritik. Unerfahrene subs scheinen es zu bevorzugen bis aufs Blut gepeitscht zu werden und dabei ihr Safeword 3 Mal zu nennen, weil der Dom ihre Grenzen nicht richtig einschätzen kann… Aber natürlich ist das normal und viel besser als mein System ohne Safeword 🙂

A. fügt hinzu: Gerade bei unerfahrenen subs ist es wichtig sie im Gespräch zu halten um dabei immer wieder ihre Verfassung zu überprüfen. Oft ist es unter ungewohnten Schmerzen einfach nicht mehr möglich auch nur ein einziges Wort zu sagen – wie z.B. Rot. Deshalb muss man hier andere Methoden nutzen als Safewörter.

Mit redSubmarine haben wir beide eine sub gefunden, die wir bedenklos knebeln können. Dafür kennen wir sie mittlerweile gut genug. Dass eine sub beim Kommen ohnmächtig wird hatte ich vor ihr auch noch nie erlebt. Für mich ist das ein Zeichen dass wir und ins Besondere D. bei ihr alles richtig gemacht hat.

19.) Hast du Tattos?

Was beide Herrschaften an mir immer am meisten mochten ist meine “Reinheit”. Damit meinen sie wohl meine blasse, helle Haut und dass ich weder Tattoos noch Piercings habe.

Jedoch war ich kurz vor Ende meiner Ausbildung richtig scharf auf eine Markierung. Ich hatte dort so viel gelernt, dass ich es doch irgendwie schuldig bin markiert zu werden. Darüber habe ich sogar auf meinem Blog einen Artikel geschrieben.

Glücklicherweise hat Herrin D. mir das ausgeredet ihren Namen für alle Ewigkeit auf meinem Körper zu tragen. Ich hätte nichts dagegen und finde immer noch, dass ich es ihr irgendwie schuldig bin. Aber sie sagte, sie hat mich ja für meine Zukunft trainiert und nicht für sich, als ihr Eigentum – obwohl es 5 Jahre waren.

In Hannover gab es die Möglichkeit, sich ein nicht permanentes Tattoo stechen zu lassen. Und ich versuchte es mit einem, was allgemeiner ist. Trotzdem denke ich, dass es viel über mich verrät. Es ist auf meiner linken Schulter: “Weil das Schicksal es so wollte”.

20.) Erzähl mir mehr über deinen Sklavinnennamen redSubmarine…. Ich erinnere mich an eine andere deutsche Sklavin namens  redhibisca und mehr gefiel sehr, was ich über sie gefunden habe. Leider habe ich seit Jahren nichts mehr von ihr gesehen oder gehört. Auch gefallen mir die Filme von Master Costello sehr gut! Wie schade, dass du sein Angebot nicht angenommen hast.

Bei dem Namen Costello muss ich schlucken. Ich glaube Herrin D lacht auch gerade. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich jetzt etwas sagen soll und warte lieber ab, bis die Herrin spricht: RedHibiscus… Sie schreit und heult immer viel herum. Ja, auch sie hat mit Costello gearbeitet und ja, bei dir wurde es nichts, weil du damals einfach noch nicht bereit dafür warst. Dies ist allerdings nicht deine Schuld sondern meine.

Wie dem auch sein, bei mir hast du auf jeden Fall das gleiche gelernt oder durchgemacht, wie sie in ihren Filmen. Ich habe dir das niemals erzählt und ihr Name hat auch nichts mit deinem zu tun. Ich bin gerade sehr überrascht darüber, dass ich gleich zwei sehr vertraute Namen hier vom französischen Meister höre. Jetzt erzähl uns bitte von deinem Namen und natürlich auch von der Sache mit Master Coestllo, die du vergeigt hast…

Und wieder muss ich schlucken. Master Costello hat aber natürlich nicht angeboten mich auszubilden. Ich fuhr mit Herrin D. nach Berlin, wir redeten und machten ein paar Fotos. Dabei hat er sich wirklich wie ein Gentleman verhalten. Er kann sehr gut reden. Allerdings hatte meine Ausbildung gerade erst angefangen und ich wusste von Costello, dass er total aufs Fisten steht. Davor hatte ich ein bisschen Angst, wohlmöglich sogar in den Arsch.

Deshalb haben wir uns nach dem Gespräch und dem Shooting verabschiedet. Er hat mir ein paar hundert € angeboten, falls ich in einem Film auftreten würde. Auch gern mit Maske, falls ich mein Gesicht nicht zeigen möchte. Auch würde er natürlich ein Hotel bezahlen und Zugtickets für 2 Personen, falls ich Angst hätte allein zu kommen.

Ich hab darüber nachgedacht aber hatte einfach zu viel Angst. Noch Wochen später erhielt ich Postkarten von Herrn Costello, aber ich habe niemals geantwortet. Auch hat Herrin D. mich niemals dazu gedrängt. Vielleicht bin ich einfach nicht für die Öffentlichkeit gedacht, dachte ich mir damals so. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass ich damals einfach noch nicht soweit war. 

Nun zu meinem Namen. Mein erster Sklavenname war etwas anders aber ähnlich, man nannte mich redStuka. Mit dem Namen habe ich aber an mehr als einer Stelle Probleme gehabt. Auf der größten deutschen SM Seite wurde ich sogar gebannt deswegen – die Sklavenzentrale. Die Begründung war, mein Name enthielte Begriffe aus dem Nazi Regime. Das ist so lächerlich. Ich wurde so genannt, weil ich mich in meinen guten Zeiten furchtlos ins Abenteuer stürze. Liegt wohl am Borderline. Außerdem mag ich Flugzeuge. Deshalb das Stuka (Sturzkampfbomber). 

Das rot hab ich übernommen, red bei redSubmarine. Der Grund dafür ist lustig und auch ein bisschen peinlich. Vielleicht kann Sklavin lina das bestätigen. Am Anfang ist es sehr schwer, sich auch geistig zu öffnen. Ich hatte Probleme offen über meine Gefühle und mein Verlangen zu sprechen oder auch nur bei einer Session irgendwas zu sagen. Am liebsten war mir immer einfach still zu sein, auf das zu hören, was mir gesagt wird und zu gehorchen. 

Deshalb habe ich mit der Herrin ein System entwickelt, eine Art Geheimcode. Wir beide haben das niemals diskutiert oder abgesprochen, aber sie hat es von Anfang an verstanden. Immer wenn es mir schlecht ging, ich nicht in Stimmung, enttäuscht oder niedergeschlagen war, trug ich meine Haare normal, braun oder schwarz. Wenn ich gut drauf war, erholt, hungry nach neuen Lektion im SM, lust darauf hatte bis an mein Limit und sogar drüber getrieben zu werden, dann trug ich meine Haare rot. 

Dies ist der Grund für das rot in meinen Namen.

21.) Ist es dir nach so langer Zeit noch erlaubt Dinge abzulehnen? Sklavin lina dürfte und würde das niemals tun. Es ist ihr erlaubt etwas zu sagen, wenn ihr etwas nicht gefällt, aber sie wird die Anweisung natürlich trotzdem erfüllen ohne weiter darüber nachzudenken. Falls nicht wird sie bestraft. Manchmal habe ich den Eindruck, sie braucht die Bestrafung und Schläge um wieder daran erinnert zu werden, was sie ist.

Gute Frage. Im Moment lebe ich kein 24/7. Deshalb denke ich die Frage bezieht sich auf Sessions. Lassen Sie mich darüber nachdenken…
Um ehrlich zu sein, wurde ich auch ganz zu Anfang niemals gefragt, ob mir etwas gefällt oder nicht oder ob ich zum Beispiel den Flogger oder den Rohrstock bevorzuge – es wurde einfach gemacht.

Wenn ich bei einer Session etwas gefragt wurde, dann nur um dadurch zu lernen, auch bei einer “Behandlung” offen und frei zu sprechen, was gar nicht so einfach ist. Aber beide Herrschaften haben dort bestimmte Mittel und Methoden gefunden, jede sub zum Sprechen zu bringen. Um ein Beispiel zu nennen: Ich bekam den Rohrstock immer wieder auf eine bestimmte Stelle, bei mir die rechte Brust, bis ich ein anderes Körperteil genannt habe. Und irgendwann wird der Schmerz so groß, dass man laut und deutlich sprechen kann.

Aber ansonsten wurde Dinge einfach gemacht ohne Ankündigung und ohne mich zu fragen. Ich wurde nicht geknebelt, also hätte ich was sagen können. Aber soweit ich mich richtig erinnere sagte ich niemals Nein.

Und schon werde ich korrigiert: Zwar hast du niemals Nein oder Stopp gesagt, dafür aber sehr oft Bitte. Und genau wie der französische Meister über seine Sklavin erzählt hat, war es auch bei dir so, dass wenn deine Bitte einfach ignoriert wurde und trotzdem weitergemacht wurde, dass du dann sehr oft in den Subspace gefallen bist und einfach nur noch genossen hast.

Deshalb können wir hier nur bestätigen, was Meister Eros Power gesagt hat: Oft ist es so, dass wenn eine Sklavin Nein sagt, dass sie eigentlich Ja meint oder einen testen möchte – auch wenn sie es oft selbst nicht weiß oder merkt.

22.) Ist es bei auch so, dass du dich durch Schläge richtig angekommen und angenommen fühlst?

Ich würde sagen Nein. Aber wie eben schon erwähnt wurde bin ich mir sehr oft wirklich nicht sicher, was ich mag oder brauche. Das erste Mal war ich richtig schockiert als ich erfahren habe, dass ich allein durch Schmerz gekommen war. Ich glaube ich konnte es gar nicht glauben bis ich die kleine Pfütze unter mir zwischen meinen Beinen gesehen habe.

Ich glaube nicht zu wissen was wir wollen oder brauchen liegt in unserer Natur und ist nicht nur bei mir so.

23.) Schläfst du mit deinem Herren, mit deiner Herrin oder beiden?

Auch hier würde ich wieder nein sagen. Sex ist immer ein rotes Tuch für mich. Vor Herrin D. habe ich viele Dumm-Doms oder Möchtegern Doms getroffen. Da hat sich immer herausgestellt, dass sie im Grunde keine Ahnung haben und nur Sex wollten. Deshalb war es eine richtige Erleichterung für mich, als ich erfahren habe, dass Herrin D. keine Lesbe ist.

Dadurch habe ich eine eher technische Ausbildung genossen, ohne dass das Sexuelle ständig in unseren Köpfen war.
Ich werde korrigiert:
Denk noch einmal genauer drüber nach.

Naja, wenn ich sage es gab keinen Sex dann meine ich eher richtigen, zärtlichen Sex. Fisting oder anal trainiert zu werden gehört natürlich zur Ausbildung.
Und ja – es gab Ausnahmen. An besonderen Tagen schlaf ich schon im Bett der Herrin und/oder des Herrn; nach langen Sessions, Geburtstagen, Feiern zum Beispiel. Aber mit im Bett zu schlafen bedeutet hier, komplett gefesselt zu sein, mehrmals zum Orgasmus als Belohnung gebracht zu werden und sich hinterher kaum noch daran zu erinnern.

Herrin D: Ein bisschen konkreter bitte. Nenne uns ein Beispiel.
Ich glaube das letzte Mal, als das passiert ist, schlief ich in Herrin Ds Bett. Nein Quatsch, in meinem und sie neben mir. Ich wurde gefesselt und bekam eine Maske auf, musste von meinen Erfahrungen in TPE bei den Doktoren berichten. Deshalb auch die Maske, damit es genauso ist wie in TPE. Währenddessen wurde ich dreimal zum Orgasmus gefistet.

24.) Wo siehst du dich selbst in 5 Jahren. Kannst du dir vorstellen wie und wo du bist, wenn du älter bist?

Das ist eine komplizierte Frage. Ich werde das oft auf meiner Website gefragt. Im Moment bin ich einfach nur glücklich darüber, dass ich einen besseren Schulabschluss bei Herrin D. erreicht habe – und nebenbei noch zur Zofe Ausgebildet wurde.

Deshalb arbeite ich im Moment einfach ganz normal, auf 30 Stunden bei einer normalen Arbeit. Mein vorheriges Leben vermisse ich natürlich extrem. Aber das Leben muss ja weitergehen. Trotzdem versuche ich nebenbei öfter mal in TPE zu leben, eigentlich so oft es irgendwie möglich ist, neben dem Job.  

25.) Wie kannst du dich als Sklavin weiterentwickeln?

26.) Was machst du um das bereits gelernte zu vertiefen?

Hier fasse ich mal zwei Fragen in eine zusammen. Die Herr und die Herrin sind sehr gespannt auf meine Stellungnahme hierzu!
Über solche Dinge habe ich ehrlich gesagt nie nachgedacht, jedenfalls nicht vor dem vierten Jahr meiner Ausbildung, also kurz vor Ende. Damals wurde ich ja so krank, dass ich die Schule nicht geschafft hatte und Herrin D. mir erlaubte noch ein Jahr länger zu bleiben.

Sie hatte nichts dagegen, allerdings nur unter einer Bedingung. Ich glaube, das hatte ich schon erwähnt. Ein weiteres Jahr bei ihr würde auch bedeuten, dass ich mich weiter entwickele und mehr lerne, als eine normale Zofe. Vor meinem letzten Jahr in Ausbildung schaffte ich einen 6cm Buttplug, maximal 7 während Sessions. Im letzten Jahr erweiterte ich das auf 9-10cm Duchmesser; während einer Session wurde ich sogar anal gefistet.

Herr A.: Noch etwas?

Hmm, Ich habe gemerkt, dass dies alles nur der Anfang ist – um vorbereitet zu werden. Vor meiner Ausbildung dachte ich, man lernt dies und das – und dann ist man irgendwann fertig. Aber natürlich habe ich mich geirrt. Ganz so einfach ist es nicht. Ich lag sowas von falsch.

Meister A.: Zum Beispiel? Gib uns Beispiele. Dies ist dein Interview. Wahrscheinlich wird das irgendwo veröffentlicht. Speise uns nicht mit generellen Antworten ab. Gib uns konkrete Beispiele die dir wirklich passiert sind.

Ja Herr, tut mir leid Herr: Konkret habe ich zum Beispiel gelernt, dass wir subs während einer Session oft die Ausrede benutzen, zur Toilette zu müssen. Eine plausible Ausrede, leider zu oft benutzt um sich Stresssituationen zu entziehen und ein paar Minuten allein auf der Toilette verschnaufen zu können.

Hierzu kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht immer eine Ausrede ist. Meistens kann und sollte man jedoch vorher gehen. Hier muss ich zugeben, dass ich das erst auf die harte Tour gelernt und befolgt habe. Alles was während einer Session aus mir herauskommt, muss hinterher auch wieder hinein.

Pisse_trinken
Pisse_trinken


Außerdem habe ich gelernt beim Anlernen neuer Novizen zu assistieren. Es ist nicht wirklich mein Ding aber ich bin auch stolz darauf, dass ich es gelernt habe. Und während TPE habe ich gelernt, dass es mir nichts ausmacht eine ganze Woche zwei quasi völlig fremden zu dienen.

A.: Bist du sicher, dass du nichts vergessen hast? Denk mal bitte an Corona.
Ah ja, tut mir leid Herr. Seit, oder besser während dieser Zeiten bekomme ich öfters Corona Challenges. Meistens live vor der Kamera. Ich habe ein iPhone, was so eingestellt ist, dass es bei FaceTime Anrufen automatisch rangeht. So können Herrin D., Herr A. und manchmal auch die Ärzte einfach jederzeit bei mir anrufen um die Aufgabe zu überprüfen.

A: Sei präzise.

Nun bekomme ich den Rohrstock weil ich zögere. Wenn ich anfange nachzudenken verschweige ich oft Sachen oder lasse sie eleganz weg. Der Rohrstock hilft mir immer das Nachdenken sein zu lassen und einfach die Wahrheit zu erzählen.

Es gab viele Challenges zu allen möglichen Themen und Gebieten. Das letzte Mal musste ich Pizza bestellen und sie nackt empfangen.

Auch gab es eine zum Thema Schmerz wo ich in NADU knien musste; auf Salz, Reis und Sonnenblumenkernen glaube ich. Auch anderen Dingen, auf einem Tablett.

D.: Erzähl und von der einen Challenge, wo du dich noch nicht getraut hast, darüber auf deinem Blog zu berichten!

Herrin D. weiß immer womit sie mich kriegen kann. Und wieder fühle ich den Rohrstock auf meinem Hintern und ich weiß, es wird nicht aufhören, bis beide mit meiner Antwort zufrieden sind.

Deshalb rufe ich: Es gab eine Prüfung wo ich draussen bei Tageslicht masturbieren musste, nackt und im stehen. Außerdem gab es noch eine wo ich nackt Fahrstuhl fahren musste.

A.: Sehr gut. Wie oft hast du eine Challenge vergeigt? Die französischen Leser interessiert das sicher sehr!

Niemals, Herr!
Das waren genau 30 Schläge auf deinen Arsch. Das entspricht fast genau deinem Alter, nicht wahr?
Ja Herr, vielleicht ist das ein Zeichen. Danke wiedermal, dass ihr mich dazu ermutigt habe, die ganze Wahrheit zu erzählen…

27.) Meditierst du?

Das habe ich niemals getan. Aber heutzutage gibt es eine Sache, die mir hilft, nach einem langen harten Tag abends herunterzukommen. Ich übe die Sklavinnen Stellungen nackt vorm Spiegel und betrachte mich dabei selbst zur Kontrolle.

28.) Gibt es eine Zelle/Käfig wo man dich anketten und zum Beispiel im Dunkeln halten kann?

Nein, auch das gab es niemals. Das Interview geht schon um die 3 Stunden. Ich frage nach einer Pause und bekomme eine. Auch frage ich nach einer Zigarette. Normal rauche ich gar nicht, nur in speziellen Situationen. Heute ist eine 🙂
Die Zigarette hilft mir zu entspannen. Herr und Herrin sagen, dies ist die perfekte Gelegenheit um auf diese Frage näher einzugehen.

D.: Das ist eine interessante Idee. Wahrscheinlich sehr gut um sich an das Gefühl zu gewöhnen, wie es ist, wenn man komplett verlassen und alleingelassen wird. Hierfür stellen wir normalerweise einfach die Sinne ab in kompletter Vermummung: Augenmaske, Knebel, komplett gefesselt und dabei gespreizt, Halsband und MP3 Player für die Ohren. So stellen wir sämtliche Sinne ab bis auf das Fühlen mit der Haut. Perfekt dafür geeignet um daran zu arbeiten schmerztoleranter zu werden. Was meinst du dazu A.?

A. Das sind wirklich interessante Ansatzweisen von euch beiden. Aber du weißt ja, bei redSubmarine hab ich eher genau das Gegenteil vermittelt: Wie man sich im hellen Tageslicht zu verhalten hat, wenn man beobachtet wird. Deshalb habe ich ja zum Beispiel auch keine Vorhänge in meinem Spielzimmer. Außerdem natürlich, wie man sich gibt wenn eine andere sub dabei ist, oder ein zweiter Herr – oder Fremde.

Über euren Ansatz habe ich noch nie nachgedacht. Der ist aber vielleicht gar nicht so schlecht. Denn letzendlich sollte jede sub auch damit klarkommen alleinegelassen zu werden.

29.) Wirst du manchmal auch von Gästen oder Fremden benutzt? Etwa bei einer BDSM Party.

Fremdbenutzung, nein nicht wirklich. (Diesmal komme ich dem Rohrstock zuvor):

Ich hatte ein oder zwei Ähnliche Erfahrungen. Da war eine andere sub mit mir auf einer Session bei der Herrin. An alles erinnere ich mich nicht mehr weil wir beide die ganze Zeit Masken trugen, ich also nichts sehen konnte. Dabei mussten wir uns beide auf einen Tisch knien, Rücken an Rücken und wir mussten beide zusammen einen Doppeldildo vorführen. Nach einer Weile sagte eine fremde Stimme er hätte mal einen Film gesehen, wo das anal gemacht wurde. An den Namen des Films kann ich mich heute noch erinnern, weil ich ihn am Tag danach sofort bei Amazon bestellt habe – ja, ich war einfach neugierig. Der Name ist requiem for a dream.

Und genau wie dort mussten wir es machen. Ich habe es geschafft, aber von den Kommentaren die kamen konnte ich ahnen, dass es meine Kettenschwester nicht hinbekommen hat.

Auf einer anderen Sessionsehr viel später haben wir es deswegen wiederholt. Beim zweiten Mal hat sie es auch gekonnt.

Da gibt es noch eine Geschichte, wo mich Herr A. um einen persönlichen Gefallen gebeten hat. Darf ich das überhaupt erzählen?

Ich darf – sagt der Herr.  A. hat Mittwochs immer einen Männerabend oder Herrenabend. Mit “normalen” Männern, nicht aus unserer Szene. Ich vermute dort reden sie über Frauen, Fußball oder Xbox Spiele.

D. hört aufmerksam zu. Anscheinend wusste sie davor gar nichts und ist sehr interessiert daran, wie es weiterging.

Eines Tages bot der Herr mich um einen Gefallen. Eines Abends beim Männerabend hatte er als Hintergrundbild auf dem TV(oder Xbox)mich wie ich in einem blauen Bikini posiere. Als die anderen Jungs das sahen machten sie natürlich Sprüche darüber: Was für ein geiles Stück usw. Die sollte mal hier sein. Und genau in dem Moment sollte ich im gleichen Bikini hineinkommen und kaltes Bier servieren.

Natürlich habe ich das gern gemacht. Die anderen waren auf einmal sprachlos und nicht mehr so tough. Normale Männer halt, das kennt man ja schon. Ich hab dem Ganzen sogar noch einen aufgesetzt. Während des Servierens habe ich mich für ein paar Sekunden auf jeden einzelnen Schoß gesetzt.

Ich hab das richtig genossen, dass sie auf einmal alle ganz still und schüchtern waren. Ich glaube das ist bei all uns devoten so. Man unterwirkft sich ja schließlich nicht jedem – etwas was normale Männer oft erst begreifen müssen.

A.: Hast du nicht eine Kleinigkeit vergessen?

Nun ja, es tut mir leid Herrin, dass ich Ihnen das niemals berichtet habe. Ich dachte es wäre nicht wichtig, weil es ja keine SM Veranstaltung war.
Ich hab dann dort noch weiter Bier serviert, doch sie blieben in ihrem fast Stumm-Modus. Natürlich wusste ich, dass sie einfach nicht frei sprechen wollten, weil eine Frau im Bikini dabei war – das fand ich sogar lustig. Aber ich wollte dem Herrn auch seinen Männerabend dadurch nicht versauen, deshalb fragte ich dann, ob ich mich anziehen dürfe.

Keiner hat was gesagt, aber sie waren schon irgendwie schockiert darüber, dass ich Herrn A. frage, ob ih das darf. Er gab mir nur ein Zeichen, was ich aber sofort verstanden habe – ich durfte. Ich weiß nicht, was mich in dem Moment geritten hat. Wahrscheinlich wollte ich den Herrn beeindrucken. Und ich wusste, es waren normale Kerle. Natürlich wollten sie mich alle am liebsten nackt sehen, aber waren viel zu ängstlich das zuzugeben oder gar einfach zu fragen. Deshalb zog ich meinen Bikini einfach vor allen aus, kniete mich vor den Herrn um mich zu bedanken und zog mich dann langsam normal wieder an.
Die anderen waren wie eingefrohren und sprachlos.

A.: Das stimmt. Und du kannst dir sicher sein, dass sie eine Menge Fragen hatten als du gegangen warst…

30.) Wie kann man dich demütigen oder unterwerfen? Und wieso ist es überhaupt wichtig für eine Sklavin wirklich unterworfen zu werden?

Bei dieser Frage zögere ich so lange, dass die Gerte oder der Rohrstock wieder einsetzt.

Schwere Frage. Darüber habe ich nie nachgedacht und ich oft denke mir auch, dass ich das alles nicht (mehr) wirklich brauche, so wie früher, als es mir ohne richtig schlecht ging.

Und dann ist da wieder der nächste Subspace, ein unglaublicher Orgasmus durch Schmerz, wie all meine besten.  Und ich knicke weg und erinnere mich kaum noch an das, was passiert ist.

Ich bekomme immer noch die Gerte?!

D.: Plapperlaplapp. Konkrete Beispiele bitte. Nicht einfach nur irgendwas erzählen, damit der Rohrstock aussetzt! Ich helfe dir jetzt weil schon fast vier Stunden um sind. Woher weißt du, dass du so gut gekommen bist, wenn du doch dabei in Ohnmacht fällst?

Es tut mir leid, ich weiß es einfach. Meine Fotze und mein Arsch brennen danach noch lange und ich fühle mich die nächsten drei Tage völlig befriedigt und zufrieden. Außerdem zeigt ihr mir ja dann meistens hinterher die Sauerei die ich auf dem Tisch oder Boden hinterlassen habe. Ich nenne das übrigens immer kleine Pfützen wahrer Befriedigung.

A.: Und warum ist das so wichtig? Vergiss nicht den zweiten Teil der Frage!

Ich glaube eine Sklavin kann diese Frage nicht beantworten. Man fühlt hinterher nur irgendwie, dass es wichtig war unterworfen zu werden. 

D&A: Gute Antwort, aber woran merkt man das?

Naja, ich wache auf und erinnere mich an nichts mehr. Ich fühle mich dann einfach nur wirklich hart rangenommen um nicht zu sagen benutzt. Und dabei komischerweise auch befriedigt und glücklich. Und dann denke ich mir immer, die Herrschaften und auch ich haben alles richtig gemacht.

D.: Hart rangenommen?

Arsch und Fotze Herrin, und natürlich Schmerzen durch Schläge am restlichen Körper.

D.: Die Antwort war so lala. OK, nächste Frage.

31.) Kannst du dir dein Leben auch normal vorstellen? Ohne sub oder Sklavin zu sein?

Ja, kann ich. Schwer zu sagen. Ich halte mich auch gar nicht für eine wirkliche Sklavin.

A: Jetzt nachdem deine Ausbildung zur Zofe abgeschlossen ist bist du ja theoretisch frei und kannst dich auf dein wahres Leben konzentrieren, Karriere, Arbeit usw…

Aber lass mich dir eine Frage stellen: Warum erfüllst du dann jede einzelne Corona Challenge, ohne murren, ohne sie zu hinterfragen und ohne Verzögerung?

Ich weiß nicht mein Herr und Meister.

32.) Fühlst du dich geliebt?

Ich zögere. Sekunden oder Minuten? Ich weiß es nicht! Zu lang auf jeden Fall – Das merke ich in dem Moment, als der Rohrstock wieder einsetzt.

D.: Es ist eine einfache Frage. Wieso lügst du nicht einfach und sagst Ja, du fühlst dich geliebt?

Meine Herrin, weil ich weiß, dass ich es hinterher begründen muss!

D.: Wirklich schlau, aber du hast recht. Lass mich dir helfen. Versuch einfach deine Gedanken komplett abzuschalten und antworte einfach ehrlich, was du denkst. Dafür wirst du nicht bestraft. Nur fürs Zögern, der Rohrstock wird nicht einfach aussetzen…

Ich versuche es – Aber ich kann nicht – Ich weiß einfach nicht *heul*

A.: Lass mich versuchen dir mit einer einfachen Frage zu helfen. Was für einen Rohrstock bekommst du gerade genau, Länge, Durchmessern and wofür? Hör auf nachzudenken und antworte einfach was dir durch den Kopf geht.

Herr, Manila Rohrstock, biegsames Holz wahrscheinlich geschält. Um die 70cm lang and sehr dick. Ich schätze 1cm?

A.: Und fühlst du dich geliebt?

Vielleicht, vielleicht weiß ich aber auch einfach nicht was Liebe ist. Ich hatte eine schreckliche Kindheit, wurde in der Schule gemobbt, und nicht nur dort. Auch war ich dort sehr schlecht – wahrscheinlich genau deswegen.

Herr, wieso bekomme ich immer noch den Rohrstock?

A.: 60cm nicht 70. Du hast dich um 10 geirrt. Du weißt was das bedeutet?

10 Schläge extra Herr, natürlich. Vielen Dank dafür.

Ich kann sagen, dass dies nun wirklich das erste Mal in meinem Leben ist, an dem ich mich wirklich akzeptiert fühle, nicht geliebt. Und das ist besser als alles, was ich zuvor erlebt habe  Außerdem war es das erste Mal für mich im Leben, wo ich nicht durchgefallen bin, herausgeschmissen wurde oder einfach versagt habe Naja fast, aber die Herrin hat an mich geglaubt und ließ mich nicht fallen.

Also wenn ihr mich alle so direkt fragt würde ich sagen: Das kommt wahrer Liebe schon verdammt nahe, oder nicht?!

D.: Das nenne ich mal eine ehrliche Antwort. Hinterher werde ich mich selbstverständlich um deine Spuren kümmern *Kuss*.

Vielen Dank Herrin.

D.: Daraus haben wir also gerade wieder gelernt: Manchmal braucht es wirklich den Rohrstock um die Wahrheit aus dir herauszuholen 😉

Hm 🙁

33.) Liebst du deine Herrin oder deinen Herrn?

Nach der letzten Frage traue ich mich diesmal nicht zu zögern. Ja – ich liebe sie beide (wahrscheinlich)?

A.: Und wieso?

Die Herrin liebe ich dafür, dass sie mich ausgebildet hat. Und den Herrn dafür, dass er mir spezielle Dinge gegen Ende beigebracht hat. Ja, ich weiß, dass nun nachgefragt wird. Ich meine damit Schmerztoleranz! Und ich bin sehr dankbar für beides!

34.) Könntest du glücklich in einem Harem sein und dabei mitzuhelfen neue junge Sklavinnen helfen, sich in ihr natürliches Schicksal einzufinden oder zu ergeben?

Weil mein Hintern schon geschwollen ist brauche ich diesmal keine neue Ermutigung mit dem Rohrstock um dies wahrheitsgemäß zu beantworten. Ja und nein! Ich bin sehr eifersüchtig und möchte immer an erster Stelle stehen. Aber bei der Herrin wurde ich ja genau darauf vorbereitet (als Zofe muss man ja auch assistieren und mit-ausbilden können). Deshalb weiß ich selbstverständlich auch, wie man eine Frau fistet und mit der Peitsche umgeht.

D.: Und weiter?

Außerdem habe ich gelernt, wie man sowohl Mann als auf Frau befriedigt.

35.) Glaubst du, dass du eines Tages an einen neuen Besitzer verkauft oder abgegeben wirst?

Ich denke nicht! Ich glaube eher, dass ich die ganze Zeit darauf vorbereitet wurde. Also darauf später mein Leben mit mehr Erfahrung einfach weiter zu leben.

A.: Als was?

Als eine gut ausgebildete sub, Herr?

A.: Jawohl!
D.: Jawohl!

36.) Was fehlt dir um eine bessere Sklavin zu werden?

Die Frage fiel mir schon immer schwer. Aber bevor ich wieder den Rohrstock bekomme kann ich sagen, dass ich mehr Übung im echten 24/7 brauche – also TPE. Auch würde ich mich irgendwie viel sicherer fühlen, wenn ich vorher eine echte Ausbildung abschließen würde. Erst wenn das alles geschehen ist, kann ich mich voll und ganz auf mein weiteres Leben konzentrieren – wahrscheinlich TPE.

37.) Wie viele Mahlzeiten isst du pro Tag?

Die Frage ist irgendwie lustig. Normal esse ich wirklich nur einmal pro Tag. Aber während TPE wurde ich dafür schwer bestraft und musste mich umstellen. Ich wurde dazu gezwungen mehr als einmal pro Tag zu essen.

D.: Und wieso haben wir dich nicht dazu gezwungen so viel zu essen?

Oh man *lach*. Weil der Herr und die Herrin mich zu gut kennen. Ich bin sehr veränderlich. Nicht umsonst werde ich das Chamäleon genannt! Die Herrschaften kennen mich mit 75 Kilo maximal Gewicht, aber auch mit 50 nach meiner Krankheit. Ich verändere mich wie ein Chamäleon. Außerdem kann ich sehr schnell abnehmen oder zunehmen.

A.: Das stimmt, kann ich bestätigen. Ich finde beides hat Vor- und Nachteile. Als Mann finde ich außerdem sehr verwirrend, dass du manchmal schwarze Haare hast, manchmal rote und manchmal auch normalen ungefärbtes Braun.

D.: Lacht
OK, so insgesamt gesehen. Wieso mögen wir dich sowohl dick als auch dünn?

Herrin, vor einiger Zeit habe ich meiner Freundin aus Belgien eine Tasse geschickt. Auf der Tasse war ich nackt, wo ich ungefähr nur 50 Kilo gewogen habe und direkt aus dem Krankenhaus kam. Ich sehe dort aus wie ein Supermodell und präsentiere mich in Display. Ich glaube, sie gefällt ihr sehr.
Aber wenn ich dicker bin höre ich oft, dass ich insb. Männern besser gefalle. Wahrscheinlich weil meine Körbchengröße dann von C bis auf DD anwächst? Ich weiß es nicht genau. Aber ich weiß, dass ich Männern besser gefalle, wenn ich mehr auf den Rippen habe.

A.: Das stimmt! Mir gefällst du mit viel und mit wenig Gewicht. Wenn du dünn bist, siehst du wirklich aus wie ein Modell. Aber Master Costello mochte dich ja auch mit ungefähr 70 Kilo, oder nicht?

D.: Können wir diese Diskussion bitte nach dem Interview weiterführen? Ja – Männer stehen nun Mal auf dicke Titten…

Tasse
Tasse

38.) Benutzt du Make-Up?

Ich glaube hier bin ich einfach ein totales Mädchen. Ja, ich bin immer geschminkt. Ganz ohne fühle ich mich nackt. Noch nackter als ohne Kleidung. Ohne Klamotten aber geschminkt fühle ich mich weniger nackt oder entblößt.

39.) Bist du fruchtbar? Sklavin lina ist es nicht, sie wurde sterilisiert.

Ich bin auf der Spirale und zwar permanent. Auf diese Weise fühle ich mich sicherer und ein netter Nebeneffekt ist, dass ich seitdem keine Regel mehr habe. Dadurch habe ich auch keine Stimmungsschwankungen mehr oder sonstige Unannehmlichkeiten.

40.) Hast du Vergewaltigungsphantasien?

Hatte ich niemals. Als ich in TPE am helligen Tage nackt Fenster putzen musste und dabei die Nachbarn gesehen habe, war das genug Kopfkino für mich. Scherz beiseite – wenn ich solche Fantasien hatte, dann eher andersherum. Zum Beispiel als die andere sub nicht gespurt hat und den Dildo anal nicht geschafft hat. Da dachte ich mir, wenn ich Dom wäre, würde ich das nicht durchgehen lassen.

41.) Welches war die schlimmste “Foltermethode”, die du jemals erfahren hast? Und was hast du daraus gelernt um eine bessere Sklavin zu werden?

Am liebsten würde ich jetzt zögern, aber ich weiß, dann kommt der Rohrstock, deshalb tue ich es nicht. Es gab viele Dinge die bei mir Eindruck hinterlassen haben, hing immer davon ab, wie lange ich schon dabei war. Aber Folter ist hier wahrscheinlich das falsche Wort. Auch mit dem Schmerz hatte ich weniger Probleme. Andere Dinge waren schlimmer. 

Am Schwierigsten für mich war wohl vor Fremden zu masturbieren und dabei auch wirklich zu kommen (kontrolliert durch die Herrin). Aber nach einer Weile konnte ich es.

Mir gefällt wie die Frage weitergeht. Dadurch habe ich gelernt, dass wenn mir dabei nicht die Augen verbunden sind, dass ich mir am besten einen festen Punkt an der Wand suche und mich darauf fixiere. Auf keinen Fall darf ich bei einer Session eine Person direkt ansehen. Aber ich darf auch nicht verschämt nach unten sehen, wie in schlechten SM Filmen. Und das ist die beste Methode um den Kopf stolz und gerade zu halten und den Blick nach vorne!

A.: Sehr interessant, das wusste ich nicht. Erzähl uns mehr Dinge, die dir sehr schwer gefallen sind. Das mit dem Masturbieren ist ja nun schon Jahre her.

OK Meister 🙁

Bei einer Corona Challenge musste ich tagsüber draußen masturbieren und durfte nicht eher zurück ins Auto bis ich gekommen war. Ich hab mich nicht getraut einfach so zu tun als ob, deshlab dauerte es gefühlt Jahre bis es mir endlich kam. Außerdem wartet da immer noch eine Aufgabe auf mich, die aber erst nach Corona möglich sein wird. Ich werde Nacktmodell für Kunststudenten an der Uni “spielen”. Im Moment ist das leider nicht möglich. Vor 20 oder 30 Menschen nackt zu sein ist neu für mich und ich kann es kaum erwartet es endlich hinter mich zu bringen.

D.: Nein, nein, nein. Die Frage war nach etwas, was du schon erlebt hast. Nicht, was evtl. die Zukunft noch mit sich bringt… Also, wir hören!

Ja Herrin: Das erste Mal, als Sie es angekündigt haben, hatte ich es nicht für Ernst genommen. Erst später, als ich dann wirklich während einer Session musste und mir ein Glas drunter gehalten wurde wusste ich, es war ein Fehler hierbei zu pinkeln. 

D.: Und nach der Session?

Musste ich es trinken 

D.: Und hast du es geschafft?

Nur zur Hälfte

D.: Und was passierte dann?

Ich musste brechen und dann gab es eine Pause. Danach habe ich den Rest getrunken

D.: Letztendlich hast du es geschafft. Aber damit hier kein falscher Eindruck entsteht musst du noch erklären wieso das ganze und was du daraus gelernt hast.

Das es keinen Sinn hat während einer Session auf krank zu spielen, erschöpft oder dass man pinkeln muss. Das kann man ja vorher erledigen. Alles was dabei aus mir heraus kommt, muss hinterher wieder hinein. Selbst wenn ich kotzen muss. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist, nicht wenn ich möchte, dass es vorbei ist. Das war eine große Prüfung für mich und eine wichtige Lektion. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe und sehr dankbar, dass ich da durch musste Herrin.

42.) Hast du einen Käfig zur Haltung oder zum Schlafen?

Nein, das hatte ich niemals. Ich glaube das hatte ich schon beantwortet. Deja Vu.

43.) Wurdest du schon einmal übers Wochenende verliehen oder vermietet?

Nein! Hier muss ich allerdings erwähnen, dass mir die Herrin niemals den Kontakt zu anderen (subs) verbot. So etwas beobachten nicht nur die Herrin, sondern auch der Herr recht häufig in Deutschland. Und beide sind der Meinung, solche Verbote sind ein Zeichen von Schwäche oder einem geringen Selbstwertgefühl des Herrn. Oder sogar ein Zeichen von Verlustangst! Die sub könnte ja durch oder bei anderen subs erfahren, dass die Dinge die ihr Herr oder ihre Herrin mit ihr anstellen, doch nicht so das gelbe vom Ei sind.

44.) Hast du vor etwas Bestimmtem Angst oder lebst du dein Leben in voller Zuversicht?

Soviel Zuversicht oder Selbstvertrauen wie im Moment hatte ich noch nie zuvor im Leben. Vor vielen Freunden habe ich mich mittlerweile geoutet, dabei natürlich auch manche verloren aber auch gemerkt, wer meine wahren Freunde sind. Deshalb bin ich im Moment sehr zuversichtlich, auch hinsichtlich meines zukünftigen Lebens.

SM mäßig habe ich auch aufgehört zu viel über manche Dinge nachzudenken – gerade bei neuen bisher mir unbekannten Sachen. Während meiner ersten zwei Jahre in Ausbildung zur Zofe habe ich mir immer Gedanken gemacht, wenn neue Dinge angekündigt wurden. Könnte es wehtun, das ist mega peinlich, werde ich es schaffen oder alle enttäuschen? Werde ich es meistern?

Das hatte zur Folge, dass neue Dinge nicht mehr angekündigt wurden. Ich schätze ich brauche das einfach, dass ich ins kalte Wasser geschmissen werden. Sonst machen ich mir vorher zu viele Gedanken.

45.) Hast du eigentlich noch ganz normale Freunde, nicht aus der Szene? Wie viele und seit wann?

Das ist bei mir wirklich komplett unterschiedlich. Ich habe ganz normale Freunde und auch Bekannte, die nicht einmal von meiner Neigung wissen. Durch die Arbeit habe ich natürlich auch eine Menge neue Bekannte, die nichts davon wissen – aber das sind auch keine echten Freunde.

Aber ich verstehe die Frage. Auch mir ist es passiert, dass ich durch SM manche Freunde verloren habe, wo ich immer dachte, es wären meine Besten. Dadurch habe ich auch gelernt, dass es Menschen gibt, die solch eine Neigung nie verstehen werden und nur versuchen mich davon abzuhalten (oder sogar retten), einfach weil es ihrem normalen Verstand nicht entspricht.

Auch habe ich einige subs kennengelernt, die durch ihre Neigung den kompletten Kontakt zur eigenen Familie verloren haben. Herrin D. ist das beste Beispiel. Ihr Vater konnte und wollte es nie verstehen. Sie hat auch erst seit kurzem überhaupt wieder Kontakt zu ihrer Mutter.

D: Das ist wahr!

Um die Frage zu beantworten. Bei mir ist es ganz und gar nicht so, dass ich nur noch Freunde aus der Szene habe.

46.) Glaubst du, dass es gut ist, angehende subs gleich zu Anfang zu brechen und dann über längere Zeit eine Art Gehirnwäsche durchzuführen?

Ich glaube dies ist eine Frage, die der Herr oder die Herrin mit Sicherheit besser beantworten können. Wobei ich als  “Zofe” nun auch mit ausbilden darf. Von daher sage ich einfach, was ich denke.

Es hängt wahrscheinlich total von der jeweiligen Person ab – damit meine ich – der Herr oder die Herrin müssen die sub schon sehr gut kennen um dies gut abwägen zu können.

Bei mir war es im Nachhinein immer besser mich einfach ins kalte Wasser zu werfen. Aber sehr wahrscheinlich gibt es auch Menschen, die man sehr leicht überfordern kann und die dann sofort aussteigen und nie wieder zurückkehren werden, wenn man zu früh versucht sie zu brechen.

Eine andere Frage für mich wäre dann, ob es die Mühe wert ist, jemanden zu erziehen, der sehr schnell überfordert ist. Wahrscheinlich nur in einer Beziehung, wenn man genau diese Person für sich haben möchte.

D&A: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen

Menschen sind verschieden. Hier die richtige Mischung zu finden kann herausfordernd sein. Wenn ich darf würde ich hierzu gerne noch eine Geschichte erzählen. Es geht um eine ex von Herrn A.

A.: Mach nur, aber nenn bitte keine Namen. Ich bin gespannt was du genau meinst.

Der Herr sagte mir, dass sich eine seiner Ex wieder bei ihm gemeldet hat. Sie vermisse das Spiel unendlich, besonders seitdem sie sich von ihrem neuen Partner (STINO) getrennt hat. Der Herr wusste noch nicht einmal etwas von dieser Trennung, direkt an Silvester, nur dass sie mit ihrem neuen Partner ein Kind hatte.

Deshalb schlug er vor, es erst einmal vorsichtig angehen zu lassen, weil sie so lange heraus war.

Ich liebe sie für ihre Reaktion. Ich weiß wirklich nicht, ob ich an ihrer Stelle genauso selbstbewusst reagiert hätte. Sie sagte: Vorsichtig waren wir doch nie, oder nicht? Wir sollten jetzt nicht damit anfangen!

Ich lese daraus, dass sie genau weiß was sie möchte, oder besser gesagt – braucht. Egal wie lange die Pause war. Deshalb freue ich mich sehr darauf, sie endlich wieder in einer Session zu sehen und zu erleben, als neue/alte Kettenschwester.

47.) Weißt du wie man seine Gedanken völlig ausblendet?

Leider nicht. Und das wird manchmal auch zu einem Problem. Ich kann nicht entspannen und stehe unter ständiger Spannung. Nur im Subspace kann ich völlig abschalten. Das führt dann sogar meist dazu, dass ich mit einem heftigen Orgasmus das Bewusstsein verliere.

48.) Wurde dir schon einmal der Kopf rasiert wie Sklavin lina 2017

Mein Kopf nicht. Aber ab beginn der Ausbildung habe ich natürlich immer darauf geachtet, dass alles andere an mir komplett haarlos ist und mir sogar die Augenbrauen komplett abrasiert – also wirklich alles, nur nicht die Haare auf meinem Kopf.

Sehr interessant, dass sie fragen. Zum Thema Haare könnte ich noch mehr erzählen: Als meine Ausbildung damals beschlosse Sache war und wir schon einen Termin vereinbart hatten, an dem ich abgeholt wurde, wurde mir vorher gesagt, mich zwei Wochen lang nicht zu rasieren. Noch immer weiß ich nicht genau wieso. Gleich zur Aufnahme wurde ich dann rasiert, das war das erste Mal für mich, dass mich jemand anders rasiert. Dabei wurde mir gesagt, diesen Zustand nun auf ewig beizubehalten. Ich glaube das war einfach so eine Art Zeichen, dass von nun an ein neues Leben für mich beginnt – und das stimmte ja auch. Und die verlorenen Haarbüschel waren eine Art Altlast.

Natürlich hatte ich mich vorher schon rasiert. Aber zum Beispiel niemals die Augenbrauen. Aufjeden Fall ist mir das immernoch deutlich in Erinnerung geblieben!

D.: Dann schätze ich, alles richtig gemacht zuhaben?
Natürlich, Herrin.

Und ich weiß auch ganz genau was Sie meinen. Die Novizin vor mir wurde am Ende ihrer Ausbildung komplett rasiert, auch am Kopf. Auch ein Zeichen , dass von nun an ein neues Leben beginnt.
Vielleicht kann die Herrin es besser erklären?

D.: Du hast schon recht, eigentlich mit allem was du sagtest. Dir blieb die abschließende Rasur erspart, weil du krank warst, so krank, dass du zu dem Zeitpunkt zu Hause warst und nicht mehr bei mir. Deshalb ist es nie geschehen. Aber ich schätze, sobald du dich wirklich in TPE begibst wird das ganz sicher als erstes nachgeholt.

49.) Wurdest du psychologisch darauf vorbereitet, die Sklavin die tief in dir steckt zu erkennen und zuzulassen?

Nicht wirklich. Falls ich darauf vorbereitet wurde und es nicht erkenne geschah es sehr subtil. Was ich aber während meiner Zeit bei Herrin D. über mich selbst gelernt habe ist, dass ich am besten funktioniere, wenn ich kontrolliert werde und einfach Regeln befolgen muss. Und das auch im normalen Leben. Hiermit meine ich mein Borderline was durch meine Ausbildung sehr viel besser wurde, jedenfalls habe ich keine Ambitionen mehr mich selbst zu verletzten oder gar Depressionen.

Herrin D. meinte schon immer, dass wir Borderliner die besten Smler werden können (aber leider gleichzeitig auch die Schlechtesten). Die Schlechtesten deshalb, weil wir dazu neigen alles hinzuschmeissen und einfach aufzugeben, wenn der Wahn, die Schübe richtig einsetzen. Weil wir dann außerdem aufsässig werden und versuchen den Herrn oder die Herrin zu prüfen. Ein guter Herr jedoch sollte diese Prüfungen locker widerstehen, uns dafür bestrafen und uns erneut brechen. Erst durch diese Demonstration von wahrer Stärke werden wir zu den besten subs, die man sich vorstellen kann.

Und gleichzeitig die besten SMler sind wir, weil wir durch Borderline ohnehin zu Extremen neigen und die Gefahr quasi suchen oder heraufbeschwören. Noch dazu sind wir dadurch Perfektionisten. Natürlich auch hier im SM. Wir machen Sachen entweder gar nicht oder perfekt. Der letzte Satz mag für normale Menschen gut klingen, aber es geht schon ins krankhafte. Wenn es eine Aufgabe zu erfüllen gibt, dann kennen wir einfach keine Limits oder Hemmungen mehr, egal was es ist. Allerdings nur an guten Tagen. Das ist dann auch unser Idealzustand für den Herrn. Und wenn man einen guten, verantwortungsvollen erwischt wird es auch zu unserem eigenen Idealzustand.

Aus zwei Gründen bin ich nach ungefähr 5 Jahren zurück nach Hause gezogen: Ersten habe ich meinen Schulabschluss in Hannover beendet. Und zweitens habe ich die Ausbildung zur Zofe bei Herrin D. auch geschafft. Natürlich gibt es immer noch eine Menge zu lernen, aber ich darf mich nun Zofe nennen und auch bei der Ausbildung von neuen Schülern assistieren.

Dies erwähne ich hier nur, weil ich dann wieder zu Hause gemerkt habe, dass ich wohl kein psychologisches Training gebraucht habe. Die Ausbildung war ja mein eigener Wunsch. Und von der Vernunft her mache ich nun erst einmal eine weitere, richtige Ausbildung. Dabei ist mir natürlich klar, dass meine weitere Zukunft sehr wahrscheinlich in der SM Szene liegt.

50.) Was war das schwierigste, was du während der Ausbildung durchlebt hast?

Schwer zu sagen mag wie eine Ausrede klingen. Über die Jahre habe ich gelernt, dass es oft so ist, dass ich bei neuen, mir unbekannten Dingen oft zuerst denke oder sage:  Oh nein!

Doch dann hinterher war ich stets froh, es gemacht und auch geschafft zu haben. Man ist dann richtig erleichtert und sogar meistens stolz, wenn man es wirklich gut gemacht hat. Auch ging es mir oft so, dass ich geradezu süchtig nach den Dingen geworden bin, wo ich zuerst dachte, das geht gar nicht.

Das erste Mal in der Öffentlichkeit nackt zu sein fiel mir sehr schwer. Also draußen, aber nicht wirklich in der Öffentlichkeit. Es war im größten Park Hannovers, den Herrenhäuser Gärten. Und es war nachts, also wenig Menschen in der Umgebung.

Das erste Mal masturbieren während jemand zuschaut fiel mir auch sehr schwer. Noch schwerer vor Leuten, die ich nicht kannte – aber natürlich alles Leute aus der deutschen SM Szene.

Das erste Mal anal die ganze Faust zu bekommen habe ich gar nicht so richtig mitbekommen, weil es langsam und vorsichtig passierte. Außerdem war ich dabei stark abgelenkt durch den Schmerz der Peitsche, was alles gleichzeitig passierte. Deshalb war ich hinterher richtig schockiert als ich erfahren habe, dass ich währenddessen anal gefisted wurde. Zugegeben, es war eine Frauenhand. Nicht sehr viel später lerne ich meine erste anale Männerhand kennen.

Aber da sie genau danach fragen, für mich war es nicht das schwerste, aber die meisten Menschen, die mich nicht kennen denken, das schwerste muss gewesen sein, den 75cm Dildo anal zu schaffen.

Was die Leute dabei nicht verstehen ist, dass ich dabei unter ärztlicher Aufsicht war, sogar unter gynekologischer. Und es fiel mir nicht wirklich schwer. Aber hier sollte ich wohl dazu sagen, dies lieber nicht zu Hause ohne ärztliche Aufsicht zu versuchen.

Sehr viel später, unter der gleichen Aufsicht, bekam ich einen 1m langen Dildo in meinen Arsch. Aber so richtig zählt das leider nicht, weil die ersten 25cm umgeknickt wurden. Deshalb waren es im Grunde wieder nur 75cm.

Noch immer finde ich dies nicht wirklich schlimm oder extrem. Und dabei habe ich so viel über meinen eigenen Körper gelernt, wie nie zuvor. Ich musste den Dildo für ca. einen halbe Stunde in mir halten. Dabei habe ich gemerkt, dass mein ganzer Körper, speziell natürlich meine Eingeweide, alles daran setzen den Fremdkörper aus mir heraus zu bekommen.

Meine Vermutung ist, dass der Körper einfach so intelligent ist, dass er merkt, hier ist ein Fremdkörper in mir – und der muss weg. Nach 30 Minuten habe ich sogar ein wenig Fieber bekommen und meine Eingeweide haben alles daran gesetzt das Teil endlich aus mir heraus zu bekommen, so dass ich meine Arschbacken wirklich fest zusammenpressen musste um den Dildo weiterhin in mir zu halten.

Als es mir endlich erlaubt wurde musste ich nichts weiter tun als einfach zu entspannen. Mein Körper hat daraufhin keine Sekunde gebraucht dieses Riesending aus mir heraus zu quetschen. Das war ein unglaubliches Gefühl von Schmerz und Lust zugleich. Ich glaube ich bin sogar gekommen und dabei in Ohnmacht gefallen, wie üblich, wenn es richtig gut war.

Im Moment arbeiten wir daran den Dildo langsam und kontrolliert loszulassen, um nicht zu sagen kontrolliert – was mega schwer ist. Aber mir wurde gesagt, dass wenn ich das schaffe, dass der Orgasmus dabei noch stärker ist.

51.) Erzähle uns von der besagten Nacht 2015 als du zur Ausbildung abgeholt wurdest? Deine Geschichte klingt nach einer Entführung, wirklich traumhaft! Wurdest du dabei benutzt? Dabei in Ketten gehalten? Geschlagen? Hast du dein dir vorbestimmtes Schicksal akzeptiert? Es wäre Sklavin linas größter Wunsch auch so etwas zu erfahren! Hast du dich darauf vorbereitet? Wie alt warst du? Wusste deine Familie davon? Du musst eine unglaublich glückliche Sklavin sein.

Puh *nachdenken*

Um mit etwas einfachem anzufangen… Ich war damals 23 Jahre alt.
Wenn ich die Geschichte heute so erzähle stimmt es, dass es sich wirklich nach einer Art Entführung anhört. Aber in Wirklichkeit war es keine. Alles wurde gut vorbereitet – auf typisch deutsche Art und Weise.

Und vorher habe ich gründlich darüber nachgedacht, ob so eine Ausbildung das richtige für mich ist, also das, was ich wirklich will. Auch habe ich Herrin D. vorher mehrere Besuche, zusammen mit ihrer vorherigen Auszubildenen, abgestattet. Ich stellte viele Frage und durfte bei einigen Sessions einfach nur zusehen. Ihre vorherige Schülerin und auch Herrin D. habe ich über viele Dinge regelrecht ausgefragt. Und während der letzten Session, wo ich zusehen durfte, wurde ich sogar gefragt, ob ich ein wenig assistieren möchte.

Quid pro quo – hier habe ich das erste Mal gelernt, dass ein kleiner Gefallen auch immer bedeutet, dass ich ihn zurückgeben muss, oder besser, dass dies erwartet wird. Meine Hilfe wurde begrüßt und wertgeschätzt aber als Gegenleistung musste ich dieses Mal dabei auch vollkommen nackt sein.

Auch habe ich, bevor meine Ausbildung zur Zofe began, ein paar von den wichtigen Positionen gelernt. Aber ehrlich gesagt, nicht sehr genau und auch nicht von Herrin D., sondern von ihrer Schülerin.

Als nächstes haben wir all die formellen Dinge regelrecht ausgehandelt. Während meiner normalen Schulausbildung die parallel lief durfte ich umsonst bei der Herrin wohnen und leben. In meiner Freizeit und den Nächten sollte meine zweite Ausbildung zur Zofe stattfinden. Als Gegenleistung hat sie von mir erwartet, dass ich das Haus sauber halte und die Mahlzeiten zubereite. An den Wochenenden hatte ich meistens Freizeit und es wurde mir erlaubt, nach Hause zu meiner Familie zu fahren. Allerdings nicht ganz am Anfang, wie bei der Bundeswehr, um mich besser an mein neues Leben zu gewöhnen.

Dies alles klang sehr gut und natürlich willigte ich ein. Ungefähr einen Monat, bevor es losging habe ich allerdings noch ein paar zusätzliche Regeln auferlegt bekommen, die auch nicht verhandelbar waren:

1.) Einen ganzen Monat vorher sollte ich mich auf keinen Fall zwischen den Beinen rasieren. So richtig verstanden habe ich das nicht. Heute glaube ich, es war wie eine Art Ritual. So als ob ich am Anfang wie ein völlig unförmiges Stück Holz oder Stein wäre und erst geformt werden müsse. Die erste Rasur steht immer der Herrin zu… Und hinterher sagte sie mir, dass dies das letzte Mal war, an dem ich mich ihr unrasiert präsentieren würde. Dies Ritual hat mir wirklich dabei geholfen zu verstehen, dass von nun an ein völlig neues Leben beginnen würde.

2.) Das nächste war für mich war es erst sehr schwer zu verstehen. Um wirklich klarzumachen, dass von nun an ein neues Leben beginnt musste ich anfangs alles zurücklassen (und gleichzeitig hinter mir lassen). Alles außer die Dinge, die ich für die Schule benötigte – und hiermit meine ich wirklich alles und ganz besondere mein mich ständig ablenkenden Telefon.

Sogar meine Klamotten? Ja – alles! I wurde mitten in der Nacht nackt (und unrasiert) abgeholt, bis auf meine Schuhe, damit ich mich nicht erkälte, und eine Tasche mit meinen Schulsachen. Dann fuhren wir ca. 130KM zu meinem neuen Zuhause wo ich auch gleich die erste Nacht nackt verbringen musste, um mich daran zu gewöhnen.

Die Nacht über hatte ich schon einige Zweifel und konnte natürlich kaum schlafen. Aber irgendwann dachte ich mir im Bett so, dass dies ja genau das ist, was ich wollte – dann schlief ich ein. Es war Freitagnacht. Die Schule fing erst am Montag an, so konnte ich mich die nächsten zwei Tage an mein neues Leben gewöhnen. Von diesem Tage an trug ich nur noch, was Herrin D. mir kaufte oder für mich heraussuchte. 

D.: Es wird langsam Zeit die Frage des französischen Meisters zu beantworten!

Es tut mir leid. Ich war etwas abgelenkt und wollte nur erklären, wie das Ganze anfing.

Nein, den ersten Monat über wurde ich nicht ans Bett gekettet. Ich wurde auch nicht genommen oder vergewaltigt. Das wurde nie gemacht. Zu lernen Schmerzen besser zu verarbeiten fing auch erst sehr viel später an.
Ganz zu Anfang war ich sogar ein wenig enttäuscht wie langsam alles voranschritt. Wir Borderliner wollen immer mit dem Kopf durch die Wand und es kann uns nicht schnell genug voran gehen. Doch zuerst einmal musste ich verschiedene Positionen lernen, viele Positionen, deren Varianten und Sinn und Zweck jeder Einzelnen. Nebenbei gewöhnte ich mich daran, zu Hause nackt zu bleiben.

Außerdem musste ich sehr viel Putzen und Kochen. Heute verstehe ich genau warum das so war. Es war wahrscheinlich genau wie in jeder anderen Ausbildung. Da kann man nicht gleich mit den schweren Dingen anfangen sondern muss sich langsam hocharbeiten und mit den Grundzügen anfangen. Durch meine Tätigkeiten als “Dienstmädchen” habe ich auch gelernt, nicht ständig Dinge zu hinterfragen, sondern meine Aufgaben einfach zu erfüllen. Da die Herrin sehr penibel ist, habe ich dadurch auch gelernt, meine Arbeiten sehr exakt und sorgfältig auszuführen.

Erst als ich diese Dinge perfekt beherrschte ging meine eigentliche Ausbildung und die interessanten Dinge, die ich eigentlich lernen wollte, los. Damals hasste ich die Herrin natürlich dafür. Heute bin ich dankbar.

A.: Wie stehts mit deiner Familie?

Oh ja, das habe ich vollkommen vergessen. Nur meine Schwester weiß von allem. Damals hat sie Stück für Stück immer ein bisschen was von meiner Ausbildung mitbekommen, aber ich hab mich natürlich auch nicht getraut ihr die volle Wahrheit zu sagen, oder Einzelheiten. Ich wollte sie nicht schockieren und damals habe ich mich wahrscheinlich auch nicht getraut dazu zu stehen, was ich bin und habe immer mal wieder Dinge bewusst verschwiegen.

Meiner Mutter habe ich damals gesagt: Was für ein Zufall. Ich kann für die Schule “bei einer Freundin” wohnen. Sie war darüber sogar richtig erleichtert, weil Hannover ein teures Pflaster ist. Deshalb wäre eine Wohnung dort sowieso nicht in Frage gekommen. Stattdessen hätte ich jeden Tag 2 x 100KM mit dem Zug fahren müssen, was auch nicht wirklich billig gewesen wäre.

Deshalb freute sich meine Mutter richtig darüber, als ich ihr diese Lüge erzählt habe. “Wenn sie nur wüsste”, dachte ich mir damals so während ich dabei versuchte möglichst normal zu gucken.  Ein paar Monate später dachte ich mir oft genug: “Wenn ich nur gewusst hätte was auf mich zukommt…” 

52.) Wieso trägst du eigentlich kein permanentes Halsband und Handfesseln, so wie Sklavin lina?

Hm- das habe ich auch beides… Aber das ist ein kompliziertes Thema. Während meiner gesamten Ausbildung habe ich immer neidisch andere subs und Sklavinnen betrachtet die so etwas tragen durften. Auch im Internet sieht man sowas ja überall. Aber mir wurden Metallhalsband und Metallfesseln immer verwehrt.

D.: Und warum glaubst du durftest du sie nicht tragen?

Ich glaube, dass viele junge subs ein dauerhaftes Halsband als Zugehörigkeitssymbol tragen, also um zu zeigen, dass sie jemandem gehören. Deshalb wollte ich das auch gerne und außerdem liebe ich das Aussehen von Metall am Körper.

Aber Herrin D. sagte mir immer, dass sobald ich das tragen würde, dass auch eine gewisse Verantwortung damit zusammenhinge. Ich würde damit symbolisieren, dass ich zu ihr gehöre, oder auch, dass ich von ihr ausgebildet wurde. Und das würde sie erst wollen, nachdem ich wirklich fertig ausgebildet wurde. Aus diesem Grund wurde es mir die meiste Zeit über verwehrt, weil ich eben noch nicht so weit war.  Heute verstehe ich, dass es ein schlechtes Licht auf eine Herrin oder einen Herrn werfen könnte, wenn eine Anfänger sub auf einer Veranstaltung Metall trägt und sich damit in der Öffentlichkeit, oder auch nur Privat ziert, anstellt oder einfach noch nicht so viel kann. Das fällt dann in jedem Fall zurück auf die Herrschaft.

A.: Und wie ist es heute mit dem Tragen von Metall?

Jetzt, da es mir natürlich erlaubt ist, habe ich immer noch diese Gedanken beim Tragen im Hinterkopf. Ich trage sehr selten Metall, weil ich dabei die ganze Zeit denke, dass ich es mir immer noch nicht wirklich verdient habe oder bereit dafür bin. Was, wenn ich es trage und dann enttäusche?

Das würde dann sicher auf Herrin D. und Herrn A. zurückfallen. Deshalb lasse ich es einfach bleiben, es sei denn, es wird verlangt. Auch ist Metall für mich auch eher ein Zeichen für “in TPE lebend”.

Und während meiner Gehversuche in TPE habe ich auch gemerkt, dass ich noch weit davon entfernt bin Metall tragen zu dürfen.

53.) Gibt es eigentlich noch normale Momente, Aspekte oder Perspektiven in deinem Leben? Falls ja, welche?

Das klingt nun bestimmt lustig, aber ich halte mich für total “normal”, mit ein paar Ausnahmen natürlich. Ich gehe ganz normal arbeiten, spiele XBox und habe normale Freunde.

Gut OK, seit 4 Jahren trage ich keine Unterwäsche mehr. Und OK, ich mag keinen und mochte auch noch nie gern normalen Sex. Und ich unterwerfe mich gerne. Vielleicht ist das etwas unüblich für andere Menschen – aber ich habe eigentlich noch nie darüber nachgedacht…

D.: Ich mag deine Antwort!

54.) Hältst du dich an eine Kleiderordnung? Trägst du zum Beispiel einen Plug um deinen Hintereingang Schritt für Schritt zu vergrößern oder nur, um dich gestopft zu fühlen?

Natürlich trage ich keine Unterwäsche mehr. Und Sie haben mein Halsband vergessen. Während der Ausbildung habe ich auch meine Augenbrauen komplett rasiert. Aber nun tue ich das nicht mehr, auch weil es nicht mehr in Mode ist. An allen anderen Stellen bin ich natürlich immer komplett rasiert.

Um eine “Zofe” zu werden, musste ich mich außerdem an einen 5 cm Plug gewöhnen. Heutzutage bin ich allerdings bereits daran gewöhnt, ohne Probleme einen 6cm Plug dauerhaft zu tragen und nichts mehr darunter – nur für mein Ego, um mich ein bisschen von den anderen abzugrenzen. Und vielleicht um zu zeigen, dass ich schon lange auf einem höheren Level bin.

D.: Das war nicht die Frage, oder?

Ich kann einen Plug problemlos den ganzen Tag über tragen. Mir wurde aber beigebracht, dass es ratsamer ist Pausen einzulegen und mit dem Durchmesser zu variieren. Bei ständig gleichem Durchmesser wird der Schließmuskel wohl nicht wirklich trainiert. Über die Jahre habe ich auch gelernt, dass zu lange Plugs sehr unangenehm zu tragen sind, besonders beim Laufen oder Sitzen, deshalb mag ich am liebsten die so wie eine Handgranate aussehen  – kurz aber dick.

Es ist OK einen Plug auch mal über Nacht zu tragen, aber man sollte seinem Arsch danach eine Pause gönnen, zumindest am Vormittag. Und dann am Nachmittag würde ich auch eine andere Größe empfehlen als die, die man über Nacht trug… schwer zu erklären.

A.: Dies könnte interessant für die Leser sein: Wenn dies deine tägliche Routine ist, interessiert es die Herrschaften aus Frankreich sicher, wie du dich steigerst um dich zum Beispiel auf eine Session vorzubereiten?

Oh ja, natürlich! Wenn ich mich auf eine Session vorbereite, oder manchmal auch nur, weil ich einfach in Stimmung bin, dann trage ich nur noch ein einziges Kleidungsstück. Meistens ist das dann natürlich entweder ein Kleid oder eine Jacke. Schuhe, Halsband und Plug zählen übrigens nicht als Kleidungsstück. Und vorher erkundige ich mich natürlich nach dem Dresscode. Beim Herrn A. zum Beispiel muss ich dieses eine Kleidungsstück dann im Treppenhaus lassen, bevor ich seine Wohnung betrete.

Beim TPE wollten die Herrschaften es eher “natürlich”. Deshalb trug ich auf dem Weg dorthin unter meiner Jacke keine Fesseln oder ein Halsband sondern war einfach nur nackt.

Um mich an meine neue Kleiderordnung zu gewöhnen fuhr Herrin D. gleich zu Anfang meiner Ausbildung nach Köln. Es ist sehr viel leichter in einer Stadt, in denen einen keiner kennt, mutig zu sein. Deshalb fiel es mir relativ leicht dort den ganzen Tag über keine Unterwäsche und einen Plug zu tragen. Und das, obwohl wir Hochsommer hatten und ich sehr wenig an hatte.

Ich erinnere mich noch, als wäre es erst gestern gewesen. Am Ende des Tages hatte ich mich so sehr an die Kleiderordnung gewöhnt, dass ich überhaupt nicht mehr darüber nachgedacht habe, als ich durch Menschenmassen in der Fußgängerzone lief. Die Herrin ging sogar in einigen Geschäften einkaufen und lies mich drausen an der Hundekette angeleint. Zum Glück hat sie das jedes Mal fotografiert sonst würde es heute sicherlich für einige unglaublich klingen. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke hat mir das sicher auch geholfen mich daran zu gewöhnen in den unglaublichsten Situationen fotografiert zu werden.

Erst Jahre später habe ich auf einem Bild etwas lustiges entdeckt, was ich nun mit euch teilen möchte. Während mich die Herrin draußen am Hundering vor einer edlen Boutique anleinte und ein Foto von mir schoß, blieb eine mir völlig fremde Frau stehen, was offensichtlich sehr irritiert von der Situation und schoß auch ein Foto von mir an der Leine.

Damals habe ich es gar nicht gemerkt. Heute denke ich mir, das ist vollkommen OK. Das ist halt meine Lebensart und ich schäme mich nicht dafür, wenn mich eine Fremde so fotografiert.

55.) Wissen deine STINO Freunde, dass du eine Zofe bist? Wie würdest du dich dabei fühlen, so bloßgestellt zu werden wie Sklavin lina?

Ich wusste noch nicht einmal, dass lina “geoutet” oder bloßgestellt wurde (öffentlich?) weil mein Französisch dafür viel zu schlecht ist.

Das ist ja ein Zufall. Gerade erst neulich habe ich genau über das Thema einen Artikel geschrieben. Ernennt sich “Guter Rat von guten Freunden” und ist auf meinem Blog zu finden.

Natürlich wissen meine besten Freunde, dass ich eine Zofe bin. Auch habe ich einige Freunde dadurch verloren, die es einfach nicht verstehen können oder wollen. Heute nenne ich das aber eher eine notwendige Reinigung.

Familienmäßig weiß meine Schwester bescheid. Und ich glaube auch, dass meine Mutter etwas ahnt – aber wahrscheinlich denkt sie, dass es bloß eine Phase in meinem Leben ist.

D.: Das war doch noch nicht deine ganze Antwort, oder?

Wie ich bereits im Artikel geschrieben habe: Ganz am Anfang, wenn noch alles neu für euch ist und die Gefühle es jedem mitteilen zu müssen, kann ich nur jeder Anfängerin raten, es nicht gleich zu vielen Leuten zu erzählen. Man neigt ja dann regelrecht dazu, es Leuten aufzuzwingen, so in etwa, wie wenn man frisch verliebt ist und es seiner allerbesten Freundin sofort erzählen muss.

Um die Frage zu beatworten: Natürlich sollte später mal eins der Hauptziele sein, sich nicht mehr dafür zu schämen, was man ist und auch kein Geheimnis daraus zu machen und natürlich dazu zu stehen.

Dabei ist mir klar, dass man dadurch im schlimmsten Fall seine ganze Familie verlieren kann, wie zum Beispiel bei meiner Herrin damals. Spätestens bevor man sich in TPE begibt sollte man so weit sein, dass man kein Geheimnis mehr aus seiner Neigung macht und auch öffentlich dazu steht. Auch sollte es zu dem Zeitpunkt egal sein, ob einem der Kopf geschoren wird, oder nicht. Wer hier dann schon zweifelt sollte seine TPE Eignung nochmal überdenken.

56.)Hast du unser Deepthrought Video auf YouTube gesehen? Dort wurde es zensiert, also gelöscht, aber es gibt eine Kopie davon auf odysee.com.
Es ist wichtig täglich zu üben und es dauert ca. 3 Monate um den Würgereflex loszuwerden.

Ja, natürlich habe ich das Video gesehen. Ich hab allerdings nicht viel verstanden, nur dass man einen flexiblen Dildo braucht. Seitdem probiere ich das täglich. Das habe ich aber noch keinem erzählt, weil ich die Herrschaften erst dann damit überraschen will, wenn ich besser geworden bin.

D.: So so, das ist ja interessant!
A.: Sehr interessant!

57.) Du hast sehr schöne große Brüste, genau wie Sklavin lina. Fühlst du die Blicke der Männer auf dir, wenn du in der Stadt unterwegs bist? Und falls ja, genießt du es?

Ja, natürlich bemerke ich die Blicke. Aber hier könnte man sicher jede Frau mit Körbchengröße D fragen – Die Blicke gab es schon immer. Deshalb schätze ich, das hat eigentlich nichts mit SM zu tun. Unterwegs bemerke ich öfter, dass mit Männer auf die Titten starren (und auf Frauen). Und sobald ich zurück schaue gucken sie schüchtern weg und werden manchmal sogar rot, wenn ich sie dabei ertappe. Und ja, stimmt schon. Ich genieße das irgendwie, schon immer.

Sie sollten lina mal danach fragen, wie Frauen sich hier verhalten. Die einzigen schnippischen Bemerkungen oder böse Blicke bekomme ich von Frauen.

58.) Haben deine Herrschaften dich schon einmal zur Schau gestellt? Wurdest du zum Beispiel schon einmal an einer Leine ausgeführt?

Damit habe ich schon Erfahrung, aber nicht sehr viel. Bei der Ausbildung wurde ich schon an der Leine durch den Park geführt. Damals wurden mir dabei die Augen verbunden, sonst hätte ich mich zu sehr geschämt, wenn Leute entgegenkommen. Nach ein paarmal gewöhnte ich mich jedoch daran und einmal habe ich sogar nackt im Park auf einer Bank geraucht.

Ganz am Ende, zurück am Parkplatz, wurde mir die Jacke ausgezogen, so dass ich nackt ins Auto einsteigen musste. In der Nähe waren auch Leute, aber nur ein paar Jugendliche.

Bei meinen Erfahrungen mit TPE war ich nicht nur in der Wohnung, sondern immer, im ganzen Haus, regelmäßig im Treppenhaus und auch untem im Parkhaus nackt. Jeden morgen musste ich alleine durchs ganze Treppenhaus bis unten zum Briefkasten um die Post zu holen.

A.: Du hast etwas vergessen. Denk mal an Corona?

Ach stimmt ja. Seit März 2020 bekomme ich ab und zu mal sogn. Corona Challenges. Bei der allerersten musste ich mich nackt, auf dem Parkplatz vor meiner Arbeit entblößen. Das tat ich allerdings nachts. Bei einer anderen musste ich tagsüber nackt draußen im stehen masturbieren und durfte mich erst wieder anziehen als ich gekommen war.

59.) Nimmst du regelmäßig Medizin? Was für welche? Und gedenkst du damit aufzuhören?

Ich bin sehr froh darüber, dass ich überhaupt keine Medikamente nehme! Noch nicht einmal die Pille, da ich die Spirale habe. Damals als ich sehr krank war und Rückenschmerzen hatte, nahm ich natürlich Schmerzmittel. Aber davon bin ich mittlerweile herunter.

60.) Was würdest du dazu sagen, wenn dein Besitzer dir in den 40ern sämtliche Zähne ziehen würde, damit du eine bessere Schwanzlutscherin wirst?

Also das ist wirklich ein kranker Gedanke. Ich würde es nicht wollen und ich denke auch, dass die Zähne eine schlechte Ausrede dafür sind, zu behaupten, man kann nicht blasen. Man kann es sehr gut üben, so zu blasen, dass er die Zähne dabei gar nicht spürt – und man sollte das auch tun!

61.) Wurdest du beim Schlafen schonmal an eine andere Sklavin gekettet?

Das nicht, aber während TPE wurde ich oft alleine ans Bett gekettet, bei der Herrin manchmal auch. Manchmal, aber nicht sehr oft, hat dabei auch die Herrin neben mir geschlafen. Das war aber eigentlich nur zur Belohnung, wenn ich irgend etwas sehr beeindruckendes geleistet hatte und dafür einen Orgasmus zum Einschlafen bekam *grins*

Mit anderen subs hab ich eigentlich gar nicht so viele Erfahrungen gemacht. Aber einige Erfahrungen habe ich schon gesammelt und sie waren eigentlich alle sehr gut, obwohl wir meisten dabei nicht miteinander reden durften oder konnten. Bei einer Ex von Herrn A. habe ich zum Beispiel gelernt, wie man jemanden fistet. Außerdem habe ich bei verschiedenen Sessions assistiert. Und manchmal war ich auch eine von mehreren subs (meistens 2) wobei ich dort immer versucht habe zu beeindrucken und die Beste zu sein. Das ist wahrscheinlich kein sehr gutes Verhalten oder Benehmen von mir?

D.: Gar nicht. Sprich weiter…

Viel mehr habe ich darüber nicht mehr zu berichten. Zwar wurde ich nie an eine andere sub gekettet, aber ich habe schon zusammen mit einer anderen einen Doppeldildo benutzen müssen. Das war sogar auf einem Tisch vor Publikum. Später mussten wir dann beide unter den Tisch, das Publikum befriedigen und es waren nicht nur Männer.
Mehr fällt mir hierzu im Moment nicht ein.

A.: Warte mal kurz. Mir fällt da gerade etwas ein. Leider kannte ich dich damals noch nicht. D. hat mir damals nur davon erzählt. Hat sie dich mal auf eine Geburtstagsparty mitgenommen oder so? Im Sommer, also draußen? Und hattest du vorher nicht eine Aufgabe bekommen? Zu mir meinte sie jedenfalls, dass sie davon so beeindruckt war, dass du hinterher mit drei Orgasmen belohnt wurdest!

Ähhh, ja. Sorry, das habe ich vollkommen vergessen.
Die Herrin nahm mich mit zu einer Geburtstagsfeier einer ihrer Freundinnen. Ich kannte niemanden, sie waren ja alle in Herrin Ds Alter. Meine Aufgabe, die ich erst kurz vorher überraschend bekam war, dort jemanden Aufzureißen. Besonders schwer fand ich das nicht in meinem hautengen Kleid ohne Unterwäsche. Deshalb wollte ich noch einen draufsetzen und Herrin D. richtig beeindrucken. Deshalb hab ich auch gar nicht versucht irgendeinen Mann aufzugeilen.

Und ich habs doch tatsächlich geschafft dort einen Frau in meinem Alter zu finden, die auch noch lesbisch oder bisexuell war. So genau erinnere ich mich daran gar nicht mehr, aber ich habe damals einen Bericht darüber geschrieben.
Auf jeden Fall habe ich mit ihr rumgemacht. Sie war sehr forsch, wie ein Kerl, das weiß ich noch. Ihre Hände und ihre Zunge waren plötzlich überall. Auch bemerkte ich, dass mich die Herrin die ganze Zeit dabei beobachtete und fühlte mich dadurch sicher. Ich bin nicht lesbisch oder bi, deshalb fiel mir das Ganze nicht leicht. Aber es wäre auch gelogen jetzt zu behaupten, dass es mich sehr viel Überwindung gekostet hätte, mit einer Frau herumzumachen…

A.: Und dann?

Naja, es war ja draußen mit Grill und Gartenhütte. Irgendwann zog sie mich hinter die Hütte und hat dann richtig losgelegt mit ihren Händen. Sie hat meine Titten rausgeholt, daran gelutscht und ging mir gleichzeitig zwischen die Beine. Dabei hat sie natürlich meinen Plug bemerkt und wurde dadurch noch wilder. Das hat ihr wohl gefallen. Sie hat mich dann natürlich gefragt wieso ich einen Plug drin habe und keine Unterwäsche tragen würde – und dabei noch gesagt, dass sie das total geil fände…

Für mich war das der Moment wo ich mal anfangen musste ihr langsam einen Riegel vorzuschieben. Tat mir auch leid für sie und wahrscheinlich hasst sie mich dafür bis heute. Ich log sie an und sagte ihr, dass ich jetzt gerne noch weitergehen würde(, was natürlich nicht gestimmt hat). Aber dass ich das nicht dürfte, weil ich Eigentum bin. Hiermit konnte ich auch gut den Plug erklären. 

Sehr viel später, als wir wieder zu Hause waren wurde ich dann ans Bett gekettet. Die Herrin war wirklich total beeindruckt von meiner Aktion deshalb hat sie mich zur Belohnung so lange gefistet bis ich dreimal gekommen bin.

62.) Was ist der nächste Schritt in deiner Laufbahn als Zofe?

Ich weiß es wirklich nicht. Im Moment hat meine normale Ausbildung die höchste Priorität. Während meiner Freizeit genieße ich natürlich weiterhin Sessions mit Herrn A. und versuche mich auch SM technisch weiter zu entwickeln.

D.: Ne ne ne! So eine Standard Antwort lasse ich nicht durchgehen. Und da wir gerade von Herrn A. reden. Bei mir ist zum Glück genug Platz für die Bullenpeitsche, das Instrument der Züchtigung was du immer am meisten gefüchtet, aber auch geliebt hast. Vielleicht bringt sie dich auf neue Gedanken…

Und es stimmt wirklich. Sobald ich die vertraute Peitsche spüre, hilft mir das wirklich besser nachzudenken. Wieder zu Hause in der Heimat spüre ich sie selten, weil einfach der Platz nicht ausreicht. Ich vergesse dabei sogar die Frage, so dass sie wiederholt werden muss. Meister A. schlägt dabei in einem gleichmäßigem Rhythmus weiter, so dass ich mich diesmal perfekt auf die Frage konzentrieren kann und sie im Schmerz beantworten kann:

In der noch weit entfernten Zukunft träume ich davon mal so ein Leben wie Herrin D. zu führen. Quasi dabei zu helfen neue, unerfahrene subs anzulernen. Natürlich möchte ich dabei in erster Linie sub oder Zofe bleiben, aber first girl im Haus, also an erster Stelle stehen. Also, falls es mehrere geben sollte, möchte ich an erster Stelle stehen. 

Bevor ich so weit bin denke ich, dass ich noch sehr viel mehr zu lernen habe.

D.: Wie zum Beispiel? Was meinst du genau?

Zum Beispiel das echt Leben in TPE. Ich habe es zwar schon erlebt, aber am den Wochenenden durfte ich ja immer nach Hause fahren und außerdem war ich den ganzen Vormittag über in der Schule.

Es muss ja auch nicht jahrelang sein, dass ich in TPE lebe. Aber ich schätze um wirklich fähig zu sein, neue subs vernünftig anzulernen, dafür muss ich schon das extremst Möglichste selbst durchlebt haben und zwar ohne Pausen und ohne Kleiderung während der ganzen Zeit.

A.: Lass mich dir eine Frage stellen, damit die, die das jetzt lesen nicht glauben, du würdest nur Scheiße erzählen, damit die Bullenpeitsche aufhört: Ist das der Grund dafür, dass du dich schon 3, oder war es 4 Mal in die Hände eines ultra dominanten Ärztepaares begeben hast um echtes TPE zu erfahren?

Ja, mein Herr!

A.: Und stimmt es auch, was ich gehört habe, dass du sogar vorher die Wahl hattest, ob du Limits angibst oder dich komplett ohne Limits für eine ganze Woche in TPE begibst? D. sagte du hast dich für keine Limits entschieden?!

Das stimmt zwar, aber es war etwas komplizierter. Ich bin bestimmt keine perfekte Sklavin, auch wenn es gerade so klingt! Auch wenn ich mich für “Limitloses TPE” entschieden habe.

Das Problem war, falls ich vorher Limits angegeben hätte, dann hätten sie mir nur ein Wochenende angeboten – oder ein verlängertes, vielleicht von Donnerstag Abend bis Montag früh. Und sie sagten, falls ich Limits angebe, würden Sie sie natürlich beherzigen, aber dann gäbe es keine Möglichkeit für mich vorher abzubrechen.

Ohne Limits durfte ich eine ganze Woche dort bleiben, also volle 7 Tage. Und genau die Erfahrung wollte ich unbedingt mitnehmen. Dafür habe ich sogar extra Urlaub genommen (genaugenommen vorher mehr gearbeitet). Außerdem war es so, dass falls ich das mache, also keine Limits angeben, durfte ich jederzeit abbrechen, was mir sicherer war.

A.: Wie war es denn für dich? Und hast du vorzeitig abgebrochen?

Nein, ich habe es tatsächlich die ganze Woche über durchgehalten. Ich war sogar traurig, dass alles so abrupt und plötzlich endete. Es war … sagen wir so, ich habe dabei eine Menge über mich selbst gelernt. Und ich kam zurück und wollte es wieder und wieder und wieder erleben. Jedoch nicht nochmal für eine ganze Woche. Auf meinem Blog habe ich übrigens auch jeden einzelnen Tag der Zeit dokumentiert und darüber berichtet. Ich glaube beim ersten Mal war das sogar eine Aufgabe, die mir gestellt wurde.

63.) Hast du Instagram?

Ja, ich bin dort redSubmarine92. Aber das ist nicht mein privater Account, sondern eher ein kleiner Bonus für die Leser meines Blogs. Auf Instagram gibt es sogar einen Link von mir auf Tellonym wo man mich anonym anschreiben kann. Ich akzeptiere auch nicht jeden, deshalb sollte man mich vorher anschreiben und mir sagen, dass sie das Interview von Meister Eros Power und Sklavin lina gelesen haben.



Danke fürs Lesen and please cum again.

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redSubmarine{D|A}

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