Kennzeichnung einer Sub / Sklavin

Kennzeichnung einer Sub / Sklavin

Kennzeichnung einer Sub / Sklavin

Lola hat mich gebeten, doch mal einen Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten der Kennzeichnung einer Sub / Sklavin zu schreiben. Was spricht dafür, was dagegen? Und wieso sollte dies reichlich überlegt sein?!

Ich finde dieser Artikel sollte neben Allgemein auch unter meiner Rubrik Ausbildung nicht fehlen, weil es früher oder später auf euch zukommen wird…

Was meine ich mit Kennzeichnung?

Sprechen wir über Ernsthaftigkeit. Wenn es euch mit eurem Weg zur sub erst ist, werden ihr früher oder später auch mit euren engsten Freuden darüber reden. Vielleicht auch mit den Eltern, aber das ist noch ein ganz anderes Thema. Herrin D. hatte deswegen jahrelang keinen Kontakt zu ihren Eltern. Und auch bei den engsten Freunden wird es immer wieder Menschen geben, die eure Art zu leben einfach nicht verstehen und alles versuchen werden euch zu retten, von eurem Weg abzubringen.

Das ist normal und auch ein anderes Thema. Aber ich musste dies ansprechen. Gleichzeitig passiert nämlich eine Art Kennzeichnung, auch wenn es einen selbst nicht so sehr bewusst ist. Durch die Kleiderordnung fallt ihr auf. Vielleicht tragt ihr auch ein permanentes Halsband mit O-Ring? Hand- und Fußfesseln wären schon extrem, aber vielleicht manchmal auf dem Weg zum Herrn?

Ich nenne dies die erste unbewusste Kennzeichnung einer sub. Das erste Mal ohne Unterwäsche auf eine Familienfeier zu gehen ist schon schwer, aber man kann ja was anderes drunter ziehen und das Halsband mit einem Halstuch verstecken. Und ihr werdet sehen: Halb so wild, es fällt keinem auf – nur euch selbst.

Die zweite unbewusste Kennzeichnung

Der nächste Schritt sind oft Piercings. Ringe oder Stäbe durch die Nippel, einfach weil es schön aussieht? Hält die Nippel hart und es lassen sich leicht Gewichte ran hängen.
Evtl. auch durch die inneren oder äußeren Schamlippen.

Sieht schön aus, aber wärt ihr auch ohne sub zu sein, überhaupt auf diese Idee gekommen?

Natürlich passiert dies nicht zwangsläufig. Eine Freundin von mir hat dies nie getan, weil sie reitet und sich einbildet, die Piercings würden beim Reiten stören.
Mir wurde immer gesagt, ohne Piercings und Tattoos würde ich so unschuldig und natürlich aussehen. Und dann noch meine helle Haut. Ich sollte dies so beibehalten…

Die erste richtige Kennzeichnung

Wenn Schritt eins und zwei bereits passiert sind ist der Weg zur ersten richtigen Kennzeichnung einer Sub / Sklavin meist gar nicht mehr so weit.
Spätestens nach der Ausbildung oder in TPE wird eine strenge Herrschaft von euch verlangen, dass ihr auch für Andere deutlich sichtbar Eigentum seid, das bereits belegt ist.

Wikipedia sagt folgendes: Kennzeichen steht für: allgemein ein Merkmal, an dem man etwas erkennt

Von daher würde ich einfach mal behaupten, dass die Kennzeichnung etwas ist, was zwangläufig passiert, sobald man BDSM ernsthaft lebt. Bei mir war es zum Beispiel so, dass der Wunsch nach einer Kennzeichnung von mir selbst an einem gewissen Zeitpunkt der Ausbildung so groß war, dass ich meine Herrin darauf angesprochen habe. Doch darauf gehe ich am Ende dieses Artikels noch genauer ein.

Arten der Kennzeichnung

Für eine dauerhafte Kennzeichnung kommt natürlich nur ein Branding oder ein Tattoo in Frage.

Marke
Marke

Doch einen Zwischenschritt habe ich dabei völlig vergessen. Es gibt auch die Möglichkeit sich eine gravierte Plakette an einem der Piercings zu befestigen. Dies ist dann der letzte Schritt vor einer endgültigen Markierung.

Obwohl man sich Tattoos ja mittlerweile wieder entfernen lassen kann, möchte ich sie hier, in diesem Artikel, gleich bewerten. Denn das Entfernen ist langwierig und sehr kostspielig.
Daher sollte eine permanente Markierung wohl überlegt sein und nicht etwa aus Geilheit heraus beschlossen werden. Auch sollte man sich dazu nicht überreden lassen.

Vulva
Vulva

Meine ersten Gedanken zu diesem Thema waren, dass für mich nur eine Tätowierung direkt auf dem Schambein infrage kommt. Wenn dann richtig und genau an dieser Stelle. Jeder, der dann Zugang oder Einsicht zu meinem Hauptloch bekommt, sieht dann sofort, wessen Eigentum ich bin. Hier habe ich immer gedacht, dies wäre das Schlimmste, Heftigste und Ernsthafteste.
Auch heute finde ich diese Art von Kennzeichnung immer noch am schönsten und sehr eindeutig!

Neue Erkenntnisse

Lange und ausführlich habe ich mit Herrin D. darüber diskutiert, als ich über meine eigene Markierung nachgedacht habe. Seither habe ich eine völlig neue Sichtweise über die Markierung, wobei ich direkt über der Vulva immer noch am schönsten finde 😉

Doch Herrin D. hat mir berichtet, dass früher ein Tattoo direkt auf einer Pobacke üblich war. Erst später wurde das Schambein populär. Und ihr eigenes Branding ist an der Außenseite vom Oberschenkel. Ich solle mal darüber nachdenken.

Doch so sehr ich mich auch bemühte, ich fand direkt auf dem Arsch oder am Bein ist einfach zu gewöhnlich, keine passende Stelle für so eine Kennzeichnung.

Doch dann kam die Ernüchterung. Herrin D. sagte: Stell dir vor, du trennst dich von deinem Herrn, willst das alles nicht mehr. Was machst du dann?
Mit deiner Kennzeichnung, lässt du dir Schamhaare wachsen, beim Schwimmen trägst du einen Badeanzug oder Bikini. Wer sieht schon dein Fötzchen auf anhieb?

Und nun denk drüber nach, wie es aussieht, wenn du es direkt auf dem Arsch, auf dem Bein oder am Hals trägst. Auffälliger und weniger versteckbar sind solche normalen Stellen. Bei TPE oder eine Sklavin auch eine komplette Rasur, inklusive Wimpern und Augenbrauen.

Da musste ich Schlucken…

Und bei mir?

Dies vielleicht als kleine, aber wichtige Warnung an euch. Der Drang kann auch von euch selbst kommen!

Gegen Ende der Ausbildung war ich ziemlich überwältigt von Gefühlen. Dankbarkeit, weil ich 5 Jahre umsonst bei Herrin D. leben konnte. Wegen schwerer Krankheit sogar in der Schule versagt hatte und noch länger bleiben musste. Auch dankbar dafür endlich öfter mal Metall tragen zu dürfen und natürlich für meinen zweiten Herrn, der sich in meiner Heimat um mich kümmerte.

Deshalb wollte ich eine permanente Kennzeichnung, am besten von beiden Herrschaften. Außerdem sieht das Logo von Herrn A. toll aus. Das wollte ich unbedingt…

Doch Herrin D. bekniete mich regelrecht. Sie sagte, wir sind nicht deine Herrschaften, wir haben dich ausgebildet, dir quasi das Laufen beigebracht. Der Weg ist noch lange nicht zu Ende. Tue nichts Überstürztes!

Sie sagte, ich kann machen was ich will, Piercings wo immer ich möchte. Die beiden Herrschaften können mir auch am Ende meiner Ausbildung eine Glatze rasieren, aber bitte keine endgültige Markierung.
Wenn es ein Tattoo oder Branding sein müsste, verstehe sie dies auch, aber dann bitte etwas Allgemeines – ohne Bezug auf Herrin D. oder Herrn A.

Ich solle mir vorstellen, ich wäre bei einer Fahrschule. Herrin D. hat mir das Fahren beigebracht. Aber erst nach 7 weiteren Jahren eigener Erfahrung kann man einigermaßen sicher Auto fahren.
Deshalb wäre es verrückt mir ihre Initialen einbrennen zu lassen.

Das Jetzt und Heute

Für diesen Ratschlag bin ich ihr bis heute dankbar. Und mit Herrn A. habe ich darüber gar nicht gesprochen. So etwas ist irgendwie Frauensache…

Schicksal
Zofe – weil das Schicksal es so wollte

Deshalb entschied ich mich für etwas Allgemeines. Hier in der Hauptstadt gab es auch die Möglichkeit eines nicht permanenten Tattoos.
Ich finde es eigentlich ganz schön, aber heute weiß ich auch, dass ich irgendwann etwas viel Eindeutigeres tragen werde – und dies mit sehr viel Stolz!

 

 

 



Danke fürs Lesen and please cum again.

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redSubmarine{D|A}

Ein Gedanke zu „Kennzeichnung einer Sub / Sklavin“

  1. Zufällig bin ich auf deiner Seite gelandet. Echt spannend und interessant zu lesen.
    Auch ich als Ehesklave bin seit über 25 Jahren als Sklave gezeichnet. Ein Tattoo auf meiner rechten Hinterbacke (ein S mit durchquerender Reitgerte in rot und schwarz) , beringte Nippel und eines im Schritt. Auch ein Nasenring ist möglich. Ich finde, muss so sein, dass Sklaven gezeichnet werden.

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