TPE – Tag 2 – Schonfrist vorbei

MeinPlatz

Direkt nach oder während der Erfüllung meines Weihnachtsgutscheins wurde mir angeboten, eine Woche in kompletter Unterwerfung – TPE, zu verbringen. Wie ich darauf reagiert habe, sehen wir im Artikel. Die Vorgeschichte lest ihr hier.

TPE – Tag 2 – Schonfrist vorbei

7:20 ungewaschen und nicht zurechtgemacht erscheine ich zum gemeinsamen Frühstück. Auch wenn keiner was sagt, werde ich das ändern. An Halsband und Schuhe habe ich zum Glück gedacht.

Die beiden scheinen topfit. Ich habe den falschen Rhythmus… Natürlich wird das bemerkt, ich denke deshalb sprechen sie ruhig und langsam mit mir:
Herr Doktor erinnert mich an meine Pflicht vormittags, ab 11:00 Uhr, zu einem Zeitpunkt meiner Wahl, die Post von unten hinauf zu holen. Ich darf sie sofort öffnen und bei wichtigen Schreiben auch in der Praxis anrufen und bescheid sagen.
Die Briefkästen sind zum Glück im Haus, aber dennoch im Erdgeschoss…

M., gebührende Anrede, deshalb nur noch Frau Doktor – erinnert mich daran, mich ums Geschirr zu kümmern. Außerdem daran einzukaufen und das Abendessen zuzubereiten. Was immer ich möchte.
Ausgehkleidung, nebst meiner Jacke natürlich, liegt im Schlafzimmer für mich bereit.

Nebenbei, falls noch Zeit ist, soll ich den Bericht für Montag fertig schreiben. Und täglich sämtliche mir bekannten Positionen durchgehen und vorm Spiegel üben. Mich dabei selbst betrachten und kritisch analysieren.

Morgen, da die Praxis Mittwochs geschlossen hat, steht ein Besuch dort an. Die kenne ich natürlich schon, aber ich denke es wird ein Erlebnis für mich der anderen Art.

Bevor sich die beiden verabschieden, fragen sie mich, ob ich noch irgendwelche Bedenken oder Wünsche hätte.
Ich traue mich und sage es frei heraus. Bitte um ein Foto von mir auf dem Kissen. Die Kette mit der Schelle ums Bein ruhig geschlossen, wie üblich.
Der Bitte wird gewährt, aber die Herrschaften sind schon neugierig. Also sage ich, damit ich kein Foto nachstelle muss, für meinen Blog, oder meinen Bericht.

Herr Doktor sagt: Du bittest ernsthaft um ein authentisches Nackfoto von dir für deinen Blog? Sehr gern! Das wird eine interessante Woche…

Ich darf sogar vorher auf mein Zimmer gehen und mein Handy dafür holen. Bitteschön:

MeinPlatz
MeinPlatz
Der Vormittag

Eigentlich hatte ich vor, erst aufzuräumen, das Geschirr wegzuräumen, etc. Aber, wie sagte der Doktor so schön. Kaum sind die beiden außer Haus treibt mich die Geilheit und Neugierde ins Schlafzimmer. Bin gespannt was ich zum Einkaufen anziehen soll.

Oh Gott – ich trug so lange keinen BH mehr, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wie man ihn vernünftig anzieht – ernsthaft! Auf dem Bett liegt eine Art Hebe, soll wohl meine Brüste betonen, aber meine Nippel frei lassen. Neugierig zwänge ich mich in das Teil aus Lack oder Latex hinein. Etwas zu klein, wohl eher für B/C Cup. Drückt meine Möpse stramm nach oben. Sehr ungewohnt. Erstmal wieder raus aus dem Ding.

Direkt daneben etwas aus Metall. Soll wohl ein Plug sein, der aber nur aus Kugeln besteht. In zwei Größen. Einmal mit nur einer Kugel an einer Stange, der größere genauso aber mit 2 Kugeln. Dann ein Bügel der untenrum geht der eine Öffnung hat. Nun sehe ich auch wofür die Öffnung gut ist. Die hält wohl einen Dildo an seinem Platz. Wahrscheinlich die lange Metallstange, die direkt daneben liegt. Hier ist nur eine Größe vorhanden…

Ich probiere das erstmal nicht an. Es ist ja noch Zeit zum Einkaufen. Geschirrspüler ausräumen, Geschirr wegräumen, Plätze suchen und neues Geschirr rein.
Ich begutachte die Wohnung nun genauer. Bin begeistert. es gibt kein extra Spielzimmer. Anscheinend lassen sie nur Leute in die Wohnung, denen sie voll vertrauen, denn fast überall liegt Spielzeug oder Fesselzeug herum. So als wäre es völlig normal. Ich schaue mir alles was offen rumliegt sehr genau an, durchwühle aber natürlich nicht irgendwelche Schränke.
Ein bisschen sauber machen, Bericht weiter schreiben, Stellungen üben. Geschirr wieder wegräumen und schon ist es 11 Uhr.

Der Mut verlässt mich

Ja, ich kenne die Regeln mir der Kleiderordnung. War ja auch schon dreimal nackt im Hausflur, jedoch nie allein. Ich weiß auch, dass man mir vertraut aber ich weiß auch, dass ich jetzt nicht kontrolliert werde.
Also tue ich etwas ganz dummes, schnappe mir die Schlüssel und auch gleichzeitig meine Jacke.
Zu meiner Ehre muss ich sagen, dass ich die Jacke nicht anziehe, sondern nur über die Schulter lege. Aber ich gebe auch zu, wenn mir jetzt jemand entgegen käme, würde ich sie wohl anziehen.
Niemand sieht mich und ruck zuck bin ich wieder oben. Den ganzen Tag über fühle ich mich deswegen schlecht, obwohl ich ja im Treppenhaus nackt war. Dazu aber später mehr.

Ich kontrolliere die Post, entdecke nichts wichtiges und fühle mich so schlecht, dass ich mich eine Stunde hinlege. Stelle mir aber den Wecker.

Shopping Time

Nun aber los. Ich überlege mir etwas, was ich auch gut zubereiten kann. Eine Gemüsesuppe, eigentlich Rindfleischsuppe mit selbstgemachtem Eierstich.

Metall Plug
Metall Plug

Doch vorher geht es natürlich ins Schlafzimmer. Ich will nicht ein zweites Mal versagen und entscheide mich für den größeren Plug mit zwei Kugeln.
Auf dem Bild sieht er recht klein aus, aber es dauert eine ganze Weile bis ich das Teil in meinem Körper verstaut habe. Auch habe ich gelernt, dass ich erst den Metalldildo einführen muss, weil ich sonst die Kugeln nicht mehr hinten rein bekomme.

Klein, aber große Wirkung. Das Metall fühlt sich kalt und schwer an. Ich bin komplett ausgefüllt. Die Hebe drückt und zwängt wie heute morgen, aber es muss ja nun leider sein. Schuhe und Halsband trage ich bereits also greife ich mir meine Jacke, streife sie über und gehe hinunter.

Unten fällt mir auf, dass ich schon zum zweiten Mal gegen die Regeln verstoßen habe. Dieses Mal aber unbeabsichtigt.
Zwar kenne ich mich in Hannover relativ gut aus, aber nun, so mitten in der Stadt, muss ich mich erstmal orientieren und schaue auf Google Maps. Der Weg zum nächsten Lidl ist zwar etwas weiter, aber dort fühle ich mich vertraut und kenne die Preise. Etwas Bewegung wird mir gut tun. Halt, vielleicht sollte ich mal meine Jacke zu machen… Die Nackthaltung zeigt schon Wirkung.

50€

Also echt, die Götter in Weiß und ihr Verhältnis zum Geld. Für 50€ kann ich zwei Wochen essen. Aber gut, wir sind ja auch zu dritt.

Ich kaufe 1 X Suppengemüse für 1,59€, 1 X Kohlrabi für 59 Cent, 1 Liter Milch für 89 Cent, 10 Eier für 1,19€, eigentlich brauche ich nur 6, aber die kosten auch einen Euro. Knorr Rinderbrühe für etwas über 2€, ja die teure, aber die schmeckt wenigstens. Frischen Rosenkohl für 99 Cent und die breiten Bandnudeln für 59 Cent, die zum Glück noch da waren. Zum Abschluss noch zwei Tüten von der nachgemachten Paradies Creme für ca. einen Euro.
Von meinem eigenen Geld kaufe ich noch eine Schachtel Zigaretten und Feuerzeuge im Dreier Pack. Ich rauche zwar nicht regelmäßig aber ich habe das Gefühl, die Woche über wird mir noch oft danach zu Mute sein.

Auf dem Rückweg bemerke ich, dass ich weder Dildo noch Plug spüre noch beim Einkaufen daran gedacht habe, dass ich unter meiner Jacke völlig nackt bin. Auch keinem Kunden oder den Kassiererinnen ist etwas aufgefallen.
Ich fühle mich gut, weil es jetzt schon so natürlich ist und rauche zu Hause angekommen vorm Haus zur Freude eine Zigarette.
Im Hausflur angekommen horche ich mich erst um, beachte dann aber die Regeln. Die Jacke verschwindet in meiner Einkaufstasche, damit ich sie nicht schnell überstreifen kann. Wieder habe ich Glück und niemand sieht mich.

Oben angekommen ziehe ich als erstes den unbequemen BH aus und überlege, ob die immer so unbequem waren, oder ob er einfach zu eng ist.

Da ich mich in der Küche noch nicht so gut auskenne, decke ich als erstes den Tisch. Zwei Suppenschüsseln, zwei Puddingschüsseln und jeweils zwei Löffel.
Das gleiche nochmal für mich auf dem Boden davor.

Dann werfe ich einen Blick auf den Berg Gemüse der vor mir bereit in der Küche liegt. Ein braves Dienstmädchen oder die perfekte Sklavin würde sich sicher sofort an die Arbeit machen, mit dem kleinsten Messer, welches sie findet.

Aber nebenan wartet ein riesiges Sofa, das sehr bequem aussieht auf mich. Ein Gegenstand, der eigentlich Tabu ist. Doch ich bin ja alleine, da ist es bestimmt erlaubt. Ich schmeiße mich drauf.
Auuua! Und die Strafe folgt sogleich. Ich glaube das brauche ich nicht zu erklären. Schiebt euch mal einen 20+cm Metalldildo in die Möse und ein Gegenstück dazu mit zwei Kugeln dran in den Arsch und dann schmeißt euch auf ein Sofa. Bevor ich mich wieder komplett ausziehe mache ich noch schnell ein Beweisfoto. Das wurde nicht verlangt, aber es ist wohl so üblich. Sicher ist sicher.

Nach Sitzen ist mir erstmal nicht mehr, also reinige ich sämtliche Spielzeuge, die in Benutzung waren, mit sehr heißem Wasser und Pril in der Spüle. Ich darf nicht vergessen, nachher den Arzt zu fragen, ob das überhaupt ausreichend ist.

Köchin redSubmarine

Nun ruhe ich mich doch kurz auf dem Sofa aus. Danach geht es aber los. Alles was ich für die Suppe brauche ist ein großes Brett, ein großes Messer, Sieb, ein großer Topf und ein Müllbeutel für den Eierstich. Da dies hier aber kein Kochkurs ist, will ich nur kurz erwähnen, dass ich alles zusammen in einen großen Topf haue, auch wenn alles etwas unterschiedliche Zeiten hat. Wichtig ist nur, den Eierstich im Wasserbad mit ziehen zu lassen und dann 35 Minuten vorher herauszuholen.
Da ich eigentlich frisch kochen will, putze ich nur das Gemüse und werfe es schon einmal zusammen mit Salz ins Wasser. Den Eierstich bereite ich auch schon vor, so dass ich später nur noch alles, 45 Minuten bevor die Herrschaften kommen, anstellen muss.

Gerade will ich mich entspannen, da ich für heute alles erledigt habe, da klingelt das Haustelefon. Ich überlege, ob ich rangehen sollte, traue mich aber erst nicht. Kurz darauf klingelt es wieder und nach einer Weile gehe ich einfach höflich ran: Hier bei XXX, mein Name ist XXX.

Das erste Mal Self-Bondage

Gut, dass du ran gehst, meint der Herr Doktor. Er hat eine spezielle Aufgabe für mich, um meine Angst zu überwinden. Eine Stunde vor Feierabend, soll ich anfangen, mich selbst in einer von mir gewählten Position zu fixieren. Genügend Utensilien sind ja über die Wohnung verteilt. Wie und wo – da lassen sie mir völlig freie Hand.

Ich werde nervös und sage, dass ich eigentlich frisch kochen wollte, was keine Ausrede ist. Aber der Herr Doktor meint, es ist OK, wenn wir es uns dann später warm machen. Diese Aufgabe wäre wichtiger. Das sehe ich auch ein.

Daher koche ich in den nächsten ca. 2 Stunden die Suppe und den Eierstich vor. Ich hoffe, wir machen das Ganze dann im Topf wieder warm. Auf Mikrowelle kann ich so gar nicht 🙁

Bei Self-Bondage kommt mir sofort ein Seil in den Kopf. Blöde Idee, wo ich doch damit fast keine Erfahrung habe. Eine Stunde vor Feierabend suche ich mir eins und schneide mir vier passende Enden davon ab. Ich hoffe, das war OK.

Einfallslos, wie ich bin, befestige ich alle vier Enden an den Ecken des Betts und überlege, wie ich dann die letzte Hand wohl fest bekomme. Ich mache am vierten Seil eine Art Schleife, wie beim Schuh. So dass, wenn ich am Seile ziehe, sie sich zu zieht. Ansonsten ziehe ich mich vollkommen aus, auch die Schuhe und das Halsband.
Meine Begründung dafür später wird sein, Intuition. Wenn schon wehrlos, dass muss man sich auch vollkommen nackt und bereit darbieten. Es kam mir einfach so in den Sinn.

Dann schmeiße ich mich mit dem Bauch voran aufs Bett und merke, dass es schon gar nicht so einfach ist, sich die Beine selbst festzuschnüren, so dass sie wirklich gespreizt sind – doch das war mir wichtig. Ich bekomme es hin indem ich zuerst nur auf die Knie gehe und mich um die Knöchel kümmere.
Die linke Hand geht auch noch gut, da ich mit der rechten geschickt bin. Die letzte freie, rechte Hand wird zum Problem.
Ich bekomme es hin, aber wenn wir ehrlich sind, könnte ich mich, zumindest aus der rechten Hand, jederzeit selbst befreien. Mit einer freien Hand, wären die anderen drei Seile dann auch kein wirkliches Problem mehr.
Aber ich hoffe, der Wille zählt.

Eigenbondage
Eigenbondage

Und so liege ich, gefühlt endlos bis die Herrschaften endlich erscheinen, mich begutachten und, wie ich dachte, befreien.

Doch Herr Doktor fragt nach einer Weile: Wo ist dein Handy? Du willst doch bestimmt wieder ein Foto für deinen Blog?

Super Idee, das erste Mal Eigenbondage muss eigentlich festgehalten werden. Danke, Herr Doktor!
Danach überprüft Frau Doktor die Fesseln, bindet mich aber kommentarlos los.

Dinner for 3

Die Suppe erwärme ich langsam auf dem Herd, während ich nebenbei den Pudding anrühre. Dann serviere ich wie üblich und tue letztendlich beiden im knien auf, zum Schluss dann mir selbst auf meinem Platz direkt neben dem Tisch.
Der Doktor wünscht uns guten Appetit, doch bevor auch ich anfange, bemerke ich, dass die Kette mit der einzelnen Handschelle noch neben mir liegt. Ich kette mich selbst am Bein fest, damit ich mit den Händen vernünftig essen kann. Erst dann fange ich mit dem Essen an.

Die beiden loben meine Suppe und können es gar nicht fassen, dass noch 40€ Wechselgeld dabei übrig blieben. Ich soll den Rest behalten, lehne aber natürlich ab. Schließlich nehme ich das Geld dann doch an, weil sie sagen, es seien ja auch die zwei Zugfahrten und die Stifte zu begleichen. Na gut OK, aber es hätte nicht sein müssen. Es ist ja auch für mich eine ganz besondere Erfahrung, sage ich.

Dann berichte ich vom Tag, vom Einkaufen. Die beiden aber auch ganz normal von ihrem Tag und von einer nervigen Mutter, die ihre 16 Jährige Tochter nicht allein bei der Untersuchung lassen wollte, was der Tochter aber gar nicht gefiel.

Eigentlich wollte ich das hier nicht erzählen, aber nur weil ich es ziemlich belanglos finde: Als ich gefragt werde, ob ich irgendwas vermisse oder so, fällt mir spontan ein, dass ich eigentlich nur meine XBox und Netflix und Co vermisse – am Abend. Herr Doktor meint, bei einer langfristigen oder dauerhaften Geschichte, so wie bei meiner ehemaligen Herrin, wäre ein Fernseher auf meinem Zimmer selbstverständlich. Aber gerade in dieser ersten einen Woche, wäre es besser, so wenig Ablenkung vom Thema wie möglich zu haben, damit ich mich voll darauf konzentrieren kann. Wenn die beiden nicht wüssten, wie weit ich schon entwickelt bin, wäre es in dieser einen Woche und auch in der heutigen Zeit sogar noch sinnvoller, auch auf das Handy zu verzichten.

Sie meinen, wer mal eine Woche ohne Handy in der Urlaub fährt, der kann das hinterher sicher bestätigen, wie gut das tun kann.
Gut, das macht Sinn. Dagegen kann ich nichts sagen.

Mir fällt auf, wie schön es sein kann, hier so völlig normale Familiengespräche zu führen und dabei schon fast zu vergessen, dass ich nackt vor den beiden knie und an einer Kette befestigt bin.

Ausgehfertig

Nach dem Essen bitte ich darum, eine rauchen gehen zu dürfen. Der Doktor kann das natürlich nicht gut heißen, weiß aber, dass ich nur in besonderen Situationen rauche. Dafür hat er Verständnis.
Wenn, dann aber nur ausgehfertig. Ich soll ja schließlich einen guten Eindruck machen, falls mich jemand vorm Haus sieht.

Ich schmunzele und zwänge mich wieder in die enge Hebe. Frau Doktor lacht, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht und sagt: Sie sitzt völlig normal. Um nicht zu sagen perfekt. Sieht gut aus. Es ist einfach komplett ungewohnt für dich – da hat D. sehr gute Arbeit geleistet.

Ich nehme das als Kompliment und hole die Metallkonstruktion mit dem doppeltem Plug aus Kugeln. Der Doktor sagt Moment, jetzt gegen Abend muss es ja kein hartes Metall mehr sein. Er verschwindet kurz und kommt mit einem normalen Plug und einem Aufblasbaren wieder. Ich drehe mich um und beuge mich über die Stuhllehne. Dann spreize ich  meine Pobacken. Der Doktor meint: Was, wenn hier kein Stuhl vorhanden wäre? Immer davon ausgehen, dass dies jederzeit und überall passieren kann. Was würdest du zum Beispiel im Fahrstuhl machen?

Ich antworte wahrheitsgemäß, dass es zur Not auch im Stehen ginge. Natürlich weiß ich, was er will und beuge mich ohne Stuhl vorn über. Während er nun seiner Arbeit nachgeht kläre ich gleich die Frage mit der Hygiene. Er meint, in der Praxis reicht es natürlich nicht aus, dort werden die Instrumente eingeschickt. Aber für den Hausgebrauch reicht heißes Wasser und Seife völlig aus.
Nun legt mir Frau Doktor von hinten noch ein recht breites und auffälliges Halsband an. Passend dazu gibt es eine kurze, aber dick geflochtene Hundeleine in den Ring der O. Ich soll darauf achten, die Leine nicht unter der Jacke zu verstecken, wie sich das gehöre.
Sie bringt mich zu Tür und ich schnappe meine Jacke. Sie sagt keinen Ton, achtet aber darauf, ob ich sie anziehe oder nur über die Schulter werfe.

Natürlich ziehe ich die Jacke erst an, als ich das Haus verlassen habe und achte auch darauf, dass die rote Leine deutlich sichtbar über der Jacke bleibt. Der Blasebalg vom Plug baumelt zwischen meinen Knien. Ich vertrete mir ein wenig die Beine, bleibe aber in der Nähe vom Eingang.

Mir fällt auf, dass ich meinen Schlüssel vergessen habe. Also muss ich klingeln. Unten im Flur wandert meine Jacke sofort wieder über meinen Arm.
Oben wartet die Herrin schon in der Tür auf mich. Doch bevor ich eintrete gebe ich ihn mein Halsband, die Leine und mein Oberteil. Die beiden Plugs behalte ich selbst in der Hand.
Ich hoffe man versteht meine Geste.

Der frühe Abend

TPE – Tag 2 – Schonfrist vorbei ist nun schon fast vorbei. Ich bedanke mich fürs Rauchen und reinige die beiden Plugs im Spülbecken. Dann räume ich den Geschirrspüler ein und werde auf mein Zimmer verabschiedet. Dort mache ich das übliche, ein bisschen Bericht schreiben, hauptsächlich Fehler in alten Berichten korrigieren, ein bisschen Youtube und Whatsapp.
Mein Herr aus der Heimat antwortet aber leider nicht. Einer Freundin, die auch schon BDSM gelebt hat, gestehe ich meine Betrügerei im Treppenhaus und Frage um Rat. Sie meint, eigentlich war ich ja nackt. Aber wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, soll ich es ruhig beichten, weil sonst muss ich ja die ganze Woche immer wieder daran denken.

Ich denke in Ruhe darüber nach, beschließe es zuzugeben. Zwar war ich nackt, wie verlangt, aber… Wenn jemand da gewesen wäre, hätte ich es rechtzeitig bemerkt und hätte meine Jacke sehr wahrscheinlich über gezogen.

Eine nachdenkliche Nacht

Kurz vor Mitternacht kommen die beiden Herrschaften in mein Zimmer. Zur Begrüßung gehe ich auf die Knie, mit dem Kopf auf den Boden und strecke meine Hände auf dem Boden so weit nach vorn, wie es geht.
Nach einer Weile sage ich: Ich hoffe, das ist richtig so?

Frau Doktor sagt, denk mal eher an eine Inspektion. Ich verstehe und gehe sofort in Display, natürlich nicht in die Bequeme mit den Händen hinterm Rücken. Auch denke ich daran sie beide nicht direkt anzusehen.

Zeit dich bett fertig zu machen, sagt Herr Doktor. Ich kann nochmal auf die Toilette gehen, stelle mir den Wecker auf 7 Uhr und stecke mein Handy in die Steckdose.

Oh nein, wieder bekomme ich diesen unbequemen BH gereicht. Hinterfrage aber natürlich nicht, sondern ziehe ihn kommentarlos an.
Herr Doktor zieht mir von hinten eine Haube über den Kopf gezogen. Ich erschrecke ein bisschen und zucke zusammen. Zwar bin ich Vermummung gewöhnt, aber es kam so plötzlich und ich dachte ich habe nun in der Nacht meine Ruhe.
Der Doktor spricht mir beruhigend ins Ohr, ich soll mich entspannen. Es ist zwar eine Kopfhaube, aber Mund und Nase sind komplett offen, nicht nur kleine Löcher. Im Grunde sind dadurch nur meine Augen verdeckt. Die Haube geht aber weit runter bis über meinen Hals. Dort wird sie mit einem Halsband verschlossen.

Man zieht mir die Schuhe aus und ich soll mich mit dem Rücken aufs Bett legen. Jemand fesselt mir die Hände ans Bett, aber zum Glück zusammen, direkt über meinem Kopf.
Gleichzeitig auch die Beine, die aber weit gespreizt, eins links, eins rechts.

Ich atme schwer, bekomme leichte Panik. Sie setzen sich zu mir aufs Bett, nehme ich an. Frau Doktor hält meine Hand. Eine andere Hand streichelt mich vorsichtig am Oberschenkel. Das beruhigt etwas.
Herr Doktor sagt mir, ich solle mir keine Sorgen machen. Ich darf ohne Fesseln schlafen. So kann ich mir im Notfall auch die Haube abnehmen, wenn ich Angst bekomme. Es ist nur ein normales Halsband. Und ich werde gefragt, ob ich ein normales Halsband auch im dunkeln aufbekomme.
Ich muss leicht lachen… Ja damit bin ich vertraut. Es beruhigt zu wissen, dass die Fesseln gleich wieder abkommen.
Er sagt: Die Fixierung helfe mir nur jetzt im Moment, mich besser zu öffnen und zu konzentrieren, wenn ich nur noch Fühlen und Hören könne.

Beide Hände (nicht sexuell) auf mir zu fühlen beruhigt mich sehr. Wir reden lange. Ich soll ganz ehrlich erzählen, wie ich es bisher empfinde, was gut war, was mir nicht gefällt usw.
Das mit Netflix sagte ich ja schon. Ich berichte ehrlich, dass es bisher ein ganz besonderes Erlebnis für mich ist. Je weiter ich auftaue umso ehrlicher werde ich und erzähle sogar davon, wie feucht ich schon beim Einsteigen am Bahnhof war und dass ich im Zug nur noch meine Nippel und beide Ficklöcher gespürt habe – so wie es sein sollte.
Die Fesseln, die Maske und dass meine Beine weit geöffnet sind helfen wohl doch dabei, sich ganz zu öffnen. Wieder etwas neues gelernt. Aber was soll bloß der BH? Aber das frage ich nicht.

Jemand dringt in mich ein. Ich bin sofort still, werde aber daran erinnert, ruhig weiter zu erzählen. Es wäre schön, jetzt zum Orgasmus gefingert zu werden, platzt es aus mir heraus. Doch ich muss etwas gestehen…
Ich erzähle von meinem Verhalten im Treppenhaus, und dass ich auch mit einer Freundin mit SM Erfahrung darüber geredet habe.
Aus den Fingern wird ein aufblasbarer Plug, der leicht aufgepumpt aus mir herausgezogen wird und sofort in den Hintereingang wandert. Clever, so spart man sich das Gleitgel, denke ich mir.

Sie sagen, dass sie sich so etwas schon gedacht haben und dass es sehr schön wäre, dass ich es ehrlich zugebe. Sie überlegen sich etwas dazu.
Es folgt ein zweiter Plug vorn, auch nur leicht aufgepumpt. Meine Beine werden gelöst und ich merke wie mir ein KG aus Metall angezogen wird, über die Plugs.

Der Doktor meint, wir wollen sicherstellen, dass du die Nacht nicht selber Hand anlegst. Ich verstehe das ja, bin aber etwas enttäuscht und gerade auch ziemlich erregt. Selber machen würde ich es mir trotzdem nicht einfach so – wirklich nicht. Aber ich sage nichts.

Letzte Aufgabe

Herr Doktor meint, seine Erklärung über meine Kleidung im Bett sei nur die halbe Erklärung. Ich soll aber nichts überstürzen, sondern mir bis Ende der Woche überlegen, was das wohl genau soll. Es gäbe auch keine falschen Antworten, es wäre nur interessant zu wissen, was ich dann darüber denke. Deshalb sage ich auch erst einmal nichts dazu sondern nur: Ja, das mache ich.

Er erklärt mir das mit den beiden Plugs benutzt aber gerade leider ein paar Fachbegriffe, die ich nicht richtig verstehe. Ich denke, er wollte damit sagen, er hält meine Öffnungen die Nacht über auf einer kleinen Grundspannung. Ein Grund dafür, den ich verstanden habe ist, damit ich lerne, dass ich bei diesem Grund nicht unbedingt auf die Toilette müsste, auch wenn es sich anfangs so anfühlt.
Das stimmt, das kann ich aus meiner Anfangszeit mit Plugs bestätigen, denke ich. Dann ist es vorn wohl das gleiche.

Und es gibt gleich noch eine Sache, die ich über die Woche lernen werde. Wenn ich es anfangs nicht verstehe, soll ich an die 5 Minuten Regel denken.
Herr, ich verstehe nicht, sage ich. Du wirst, gute Nacht! Ich werde zugedeckt.

Ich drehe mich auf die linke Seite, wie immer und denke über den Tag nach. Der BH drückt ein wenig, das andere geht. Durch die Maske nichts sehen zu können, vielleicht ist das gar nicht übel, jetzt nicht mehr aufs Handy zu starren.

Oh Gott, ein kurzer aber unglaublich Heftiger stoß oder ein Vibrieren in mir was mir durch den ganzen Körper zieht. Trage ich einen Plug mit Vibration? Soll ich doch noch kommen? Das wäre geil.
Ich drehe mich auf den Rücken, spreize die Beine und warte auf den nächsten Stoß. Meine Hand wandert zwischen meine Beine, aber durch den KG kann ich mich nicht selbst anfassen.

Ich warte und warte, vielleicht habe ich es mir nur eingebildet und will mich gerade wieder zurück auf die Seite drehen, als ich den nächsten Stoß spüre. Unglaublich heftig und diesmal habe ich gemerkt, es ist nicht der Plug. Ich muss etwas direkt am Kitzler haben, was vibriert.
Wieder mache ich mich bereit, da kommt schon der nächste und wieder einer. Aber immer nur sehr kurz. Ich zähle in Gedanken mit, alle 15 Sekunden, oder 20, weiß nicht so genau. Aber ich bin ganz kurz davor. Ich mache eine Brücke, drücke mein Fötzchen richtig nach oben, versuche mich wieder zu reiben, doch keine Chance. Auch bewegen bringt nichts. Dann rufe ich laut, Oh Gott, darf ich kommen und warte auf den nächsten Stoß.

Doch es kommt einfach nichts mehr. Auch nach ein paar Minuten nicht. Ich drehe mich wieder auf die Seite, liege noch lange wach, bis ich runter komme und schlafe ein.

 

 

 

Relevante Regeln für heute
  • Vormittags die Post hoch holen. Zeitpunkt meiner Wahl ab 11
  • Dabei Kleiderordnung beachten
  • Wohnung in Ordnung halten
  • Positionen täglich üben
  • Herrschaften angemessen begrüßen und verabschieden

 



Danke fürs Lesen and please cum again.

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redSubmarine{D|A}

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