Der innere Schweinehund

Zwischen zwei Welten

Der innere Schweinehund

Eigentlich gehört dieser Artikel zur Kategorie Über Mich. Aber, da ich mir dachte, dass bestimmt viele Menschen ständig Probleme damit haben, den eigenen inneren Schweinehund zu überwinden, gehört er auch mit unter die Rubrik Ausbildung.
Ihr könnt mir ruhig glauben: Egal wie gut oder schlecht euer Dom, eure Herrin, euer Ausbilder auch sein mag. Nach einer gewissen Zeit kommt irgendwann die Situation, in der man seinen eigenen inneren Schweinehund überwinden muss – oder auch nicht…

Borderline

Sicher – aller Anfang ist schwer. Ganz zu Anfang gibt es so viel Neues zu entdecken und zu erleben. Auch die eigenen Unsicherheiten und Hemmungen Schritt für Schritt abzubauen.
Aber irgendwann ist man über diesen Schritt hinweg.

Bei mir kam hinzu, dass ich unter der Woche, quasi dauerhaft, bei meiner Herrin gelebt habe. Eine Art semi TPE. Kein Richtiges, da ich ja noch nicht vollständig ausgebildet oder trainiert war, aber irgendwie schon, da ich ja nur an den Wochenenden nach Hause fuhr.

Daher waren meine anfangs einzigen Aussetzer sicherlich meinem Borderline geschuldet.
Auch dies ist aber relativ normal und relativ geläufig in unserer Szene. Hierüber werde ich auch noch einmal einen eigenständigen Artikel verfassen. Nur ganz kurz: Was man uns Borderlinern zu Gute halten kann. Wir haben unsere Aussetzer und brechen manchmal auch radikal, meist nur für eine kurze Zeit, ab. Aber in unseren guten Zeiten geben wir einfach alles um unser Ziel zu erreichen und gehen sehr viel weiter, als normale Menschen. Dies wusste Herrin D., selber früher Borderlinerin, immer sehr zu schätzen.

Wieso dieser Artikel

Diesmal gibt es wirklich einen bestimmten Grund, wieso ich diesen Bericht schreibe:

Ab sofort bin ich mitverantwortlich, für die Ausbildung, Heranziehung einen neuen Zofe – und vielleicht sogar später mal mehr. Dazu gehört selbstverständlich auch, ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wie fast immer bestand die erste Aufgabe, der bisher noch namenlosen Novizin darin, einfach mal vorzuführen, wie sie sich ganz ohne Vorkenntnisse, präsentieren würde. Ein Foto genüge…

Ganz ohne Vorkenntnisse trifft auf die Namenlose sicher nicht zu, da sie ja schon eifrig in meinem Blog gelesen hat. Daher wusste sie auch von der Display Stellung. Außerdem schrieb sie mich vorher an, um die Aufgabe möglichst gut zu erfüllen.

Trotz meiner Hilfe war ihr erster Versuch eine einzige Katastrophe, und ich erinnerte mich sofort, an die üblichen Ausflüchte, Ausreden, die man am Anfang erfindet, nur um sich irgendwie drücken zu können: Schlechtes Licht, Kamera zu nahe, so dass man bloß nicht alles sieht, Foto im Dunkeln oder gegen die Sonne, kein Gesicht, in Klamotten, kein Selbstauslöser etc…

Ganz so schlimm war es bei ihr zum Glück nicht, aber sie versuchte doch tatsächlich damit durchzukommen, sich von Hinten zu präsentieren, dies noch in schlechter Qualität, in Klamotten und nur den Oberkörper.
Obwohl sie von Display wusste, hat sie dabei die Hände hinterm Rücken verschränkt. Gut, bei längeren Gesprächen, darf man das so machen, aber sicher nicht bei einer kurzen Vorstellung.

Ende gut, alles gut. Letztendlich hat sie ihre Aufgabe doch noch sehr gut erfüllt, ohne Scham und sogar mit einem Video.

Zwar hat mich das alles etwas aufgeregt, weil ich mich ja mit für sie verantwortlich fühle, aber kurz darauf ist mir wieder eingefallen, dass ich am Anfang genau die gleichen Fehler gemacht habe. Wirklich genau die gleichen…

Vorstellung
Vorstellung

Hierfür musste ich lange suchen. Aber meine erste Vorstellung lief auch in Kleidung ab, obwohl ich es eigentlich besser wusste. Man versucht ja alles…

Noch schlimmer finde ich allerdings, dass ich hier nun sehe, dass auch ich die Arme hinterm Rücken verschränkt habe.

Von daher kann ich ihr gar nicht böse sein und hab stattdessen sofort darüber nachgedacht, hierüber einen Artikel zu schreiben!

Betriebsblindheit

Worauf ich eigentlich, mit diesem Artikel, hinaus will ist, dass sich nach einer Weile eine gewisse Betriebsblindheit einstellt. Nach drei oder vier Jahren hatte sich bei mir eine Art Gewohnheit eingestellt. Auch dachte ich, im Prinzip kann ich eigentlich schon alles…

Vormittags – und hiermit meine ich von kurz nach 7, bis 15 Uhr, war ich in der Schule außer Haus. Irgendwann auch mit kompletter Einhaltung der Kleiderordnung, sprich keine Unterwäsche mehr, egal, ob gerade Sport war, oder nicht.

Nach so vielen Jahren gab es wirklich nur noch wenige Regeln, die ich zu befolgen hatte. Eventuell Einkaufen, Essen vorbereiten und natürlich das Haus in Ordnung halten. Doch es stellte sich bei mir eine Art Betriebsblindheit ein.

Regeln und Aufgaben

Ist schätze, nach so lange Zeit, ist dies relativ normal. Begünstigend dafür wirkt allerdings darauf ein, wenn euer Herr oder Ausbilder entweder zu lasch, oder zu streng mit euch ist.
Dies möchte ich Herrin D. allerdings nicht vorwerfen. Denn ich denke, nach so langer Zeit, geht es anderen Tops genauso.
Völliges Vertrauen war ja da. Und zu Hause musste ich auch nicht mehr dauerhaft nackt sein, weil man ja wusste, dass ich kein Problem mehr damit habe. Mit der Kleiderordnung auch nicht mehr und das Einzige, was für die freie Kost und Logie verlangt wurde war, dass ich das Haus in Ordnung hielt, ab und zu mal das Abendessen vorbereitete und bei wichtigen Dingen, wie z.B. beim Berichte schreiben, völlig nackt war, um mich besser in die Situation hinein zu versetzen.

Die Sache mit dem Sex

Auch dieses Thema ist sicherlich einen eigenen Artikel wert. Deshalb möchte ich es hier nur kurz anreißen.

Die Wochenenden und auch die Ferien standen mir ja immer frei zur Verfügung. Und nachdem ich durch Herrin D. gelernt hatte zu Kommen, einen echten Orgasmus zu genießen, habe ich irgendwann damit angefangen, mir am Wochenende irgend welche Männer aufzureißen, die ich sowie nicht wiedersehen wollte, und mich richtig durch-ficken zu lassen. Dumm, ich weiß, aber so war es halt.
Dies war mal weniger gut und manchmal auch richtig gut. Da wir Borderliner aber immer zum Extremen neigen, habe ich damit meist nicht aufgehört, bis ich vollkommen wund und fertig war.

Die nächsten drei Tage, zurück bei der Herrin, Montag bis Mittwoch, habe ich mich dann darüber gewundert, dass ich durchgehend lustlos war. In der Schule als auch bei der Ausbildung zur Zofe…

Eskalation

Irgendwann im Winter war es dann so weit. Herrin D. kam nach Hause. Völlig gestresst von der Arbeit, da eine Kollegin krank war, und sie sowieso schon mehr und länger arbeiten musste als normal.
Ich war seit 16 Uhr zu Hause und hatte einfach gar nichts getan.

Küche und Wohnzimmer waren zwar nicht völlig verdreckt, aber man konnte deutlich sehen, dass ich heute noch gar nichts getan hatte. Nicht nur das Geschirr vom Frühstück stand noch dort, auch mein eigenes Geschirr, vom Essen direkt nach der Schule, hatte ich nicht weggeräumt.
Fürs Abendessen Einkaufen hatte ich vergessen und natürlich damit auch überhaupt irgendein Essen vorzubereiten.
Stattdessen traf sie mich in meinem Zimmer an. Nicht nur in Klamotten, sondern sogar in einem Sport-BH – zu einem Zeitpunkt – in dem ich mich schon lange an die Kleiderordnung gehalten habe. Und was sie bis heute nicht weiß, auch noch fröhlich chattend mit einer Freundin über die SZ, der ich gerade erzählte, was für eine tolle Sklavin ich geworden wäre…

Normal ist Herrin D. immer die Ruhe selbst. Aber ich weiß, wenn ihr Geduldsfaden einmal gerissen ist, kann es richtig übel werden. Dies aber zugegebenermaßen, dann völlig zurecht.

26 Minuten

Zuerst gab es eine Standpauke über all meine Verfehlungen. Ich stimmte zu, oder zumindest tat ich so, wahrscheinlich einfach nur um Ruhe zu haben. Wobei ich wusste, dass sie recht hatte.

Dann kam sie direkt zum Punkt, dass es wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich die Wochenenden über durch-vögeln ließe und danach, noch etwas wund, die nächsten 3-4 Tage keinen Bock auf Ausbildung hätte, woraufhin dann schon das nächste Wochenende käme.

Auch hiermit hatte sie recht und ich sah es ein und nahm mir vor, dies in Zukunft komplett abzustellen. Dabei dachte ich natürlich, dass das Thema hiermit erledigt wäre, weil es von mir wirklich ernst gemeint war…

Doch weit gefehlt. Herrin D. wühlt in meinem Kleiderschrank herum und sucht das wirklich schlampigste, nuttenhaftigste Outfit für mich heraus, das sie findet: Ein Latex-Top mit einem Neckholder, was wie ein Halsband aussieht, knall eng. Dazu den passenden Latex Rock und hohe Schuhe.

Normal trage ich so etwas ja gern, aber ich war es nicht gewöhnt, damit mitten in der Nacht, im Winter, vor die Tür geworfen zu werden. Zum Glück durfte ich mir noch eine Jacke überziehen. Nur mit meinem Handy bewaffnet warf sie mich dann vor die Tür.
26 Minuten, eine für jedes Lebensjahr, hätte ich Zeit über meine Verfehlungen nachzudenken. Wenn mir bis dahin nichts einfiele bräuchte ich nicht wieder zu kommen…

Audi – meine Rettung

Die ersten 5 Minuten verplempere ich mit Rauchen und Nachdenken, direkt vor der Haustür. Mir wird klar, dass ich hier seit ca. 4 Jahren umsonst wohne und esse und außerdem noch Internet habe. Auch sonst werde ich bei den Zugfahrten und meinem Weg zur Schule manchmal finanziell unterstützt.
Mir kommen die Tränen und ich weiß, dass ich mein Verhalten grundlegend ändern muss. Besondern schlimm ist, dass ich es noch nicht einmal für nötig gehalten habe, das Haus und die Küche in Ordnung zu halten.
Soviel zum Thema – perfekte Sklavin…

Es ist kalt, dunkel und ungemütlich. Zudem hat Hannover die höchste Kriminalität in Niedersachsen, die zweit Höchste in Deutschland…
Normal gehe ich von hier immer nach Rechts. Doch da ich mein Leben komplett ändern möchte gehe ich diesmal nach Links ins Unbekannte.

Fast am Ende der langen Straße schaue ich auf mein Handy und sehe, dass schon 15 Minuten um sind. Doch ich sehe helle Beleuchtung, ein tolles Gebäude – menschenleer, ein Audi Autohaus mit teuren Autos hinter Glas, aber auch draußen auf dem Platz davor. Ich wandere ziellos herum und schaue sie mir an.

Vom Bürgersteig her höre ich betrunkenes Gekicher, um nicht zu sagen, lautes Lachen. Zwei sehr junge Mädchen sind offenbar auf dem Weg nach Hause.
Ich wittere meine Chance und renne auf sie zu. Erst sind sie erschrocken, aber als sie mich sehen, dann nicht mehr so sehr.

Der Größeren Drücke ich mein Handy in die Hand, der Kleineren meine Jacke. Ich bitte sie um ein Foto und präsentiere mich in perfektem Display vor einen schönen Audi.
Ihr Lachen ist verstummt und sie sehen sich ungläubig an, machen aber ein paar Fotos.

Brauche ich Hilfe?

Ich bitte noch um eins von der Seite und eins von Hinten. Danach um ein Video, was mit einem Nicken von den beiden bejaht wird.

Im Video entschuldige ich mich für meine Verfehlungen, gelobe Besserung und in Zukunft eine gute Sklavin zu sein. Auch erzähle ich, was mir gerade passiert ist, und dann ich zwei völlig Fremde um Hilfe bitte. Die kleinere von den beiden ruft rein “Das Stimmt wirklich”.

Am Ende sage ich noch, dass mir als Strafe selbst auferlege, in Zukunft nie wieder Kleidung im Hause D. zu tragen, selbstverständlich ausgenommen Plug und hohe Schuhe. Dann reiße ich mir mein Top und meinen Rock herunter und gehe auf die Mädels zu und nehme mir mein Handy und meine Jacke zurück.

Die Größere fragt ungläubig: Brauchst du Hilfe?

Meine Antwort: Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ihr mir hiermit geholfen habt!

Wiederaufnahme

Auf dem Rückweg schicke ich meine Fotos und das Video an die Herrin. Offenbar habe ich meine Aufgabe gut gelöst, denn sie wartet schon an der Tür auf mich.

Ich weiß, wenn die Herrin mich mit der bloßen Hand schlägt, dann ist es etwas besonderes. Dann will sie es richtig spüren. Ich ertrage die Ohrfeigen und das Spanking mit der Hand auf den Hintern.
Zur Nacht bekomme ich noch den für mich unbequemsten Plug und werde auf dem Bauch ans Bett gefesselt. Die Position, in der ich am schlechtesten schlafen kann.

Danke Herrin D.!

Audi
Audi

 

 



Danke fürs Lesen and please cum again.

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redSubmarine{D|A}

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