5 Jahre – Spaziergang im Park

5 Jahre – Spaziergang im Park

Nach ungefähr fünf Jahren Ausbildung zur Zofe bin ich endlich zurück in meiner Heimatstadt.

Es ist ein herrlich sonniger Tag, der 7.6.2020, und ich gehe mit meiner Schwester spazieren. Rings um die Innenstadt zieht sich ein Grünstreifen. Damit meine ich, genau genommen, viele einzelne Park-Gelände, die durch die Hauptstraßen immer wieder unterbrochen werden. Dennoch ist es im Grunde ein einziger Parkring, der rings um die Innenstadt reicht…

Meine Schwester

Meine Schwester ist jünger, um nicht zu sagen, bedeutend jünger als ich. Sie ist fast noch ein Kind mit 23 Jahren, aber dennoch erwachsen.
Dementsprechend weiß sie auch über mich Bescheid. Zumindest ein Bisschen, keine Details. Sisters halt, und sie stellt auch keine unangenehmen Fragen, weiß aber, dass ich die letzten vier Jahre über eine Ausbildung in Hannover abgeschlossen habe.

Im Grunde waren es zwei, aber wen interessieren schon die genauen Details. Weiterhin glaube ich nicht, dass sie weiß, was eine Zofe überhaupt ist…

Aber ich spüre, sie freut sich, dass ich nach so langer Zeit wieder im Land bin. Auch wenn sie inzwischen selbst nicht mehr zu Hause bei Mutti lebt. Und es freut sie genauso, dass wir uns mal wieder öfters sehen und etwas zusammen unternehmen können: 5 Jahre – Spaziergang im Park – endlich findet so etwas wieder einmal statt!

Erinnerungen

Wer Geschwister hat wird dies verstehen: Im Grunde weiß sie was läuft, aber nicht so richtig. Und sie stellt auch keine unangenehmen Fragen. Was sie aber ganz sicher weiß ist,  dass ich auf die härtere Gangart stehe, SM und Extreme mir nicht fremd oder unbekannt sind.

Auch von der Woche neulich in TPE in Hannover weiß sie. Wobei sie sicher nicht weiß, was TPE überhaupt bedeutet. Sie weiß nur, was sie wissen muss. Dass ich eine Woche lang nicht zu erreichen bin und sie sich keine Sorgen zu machen braucht. Ich erweitere nur meine Erfahrungen.
Sicher denkt sie, dass geht alles rein ins Sexuelle – und ich bin glücklich und zufrieden damit was sie denkt…

Nach einer Weile gelangen wir in einen mir sehr bekannten Teil des Parks. Doch alles sieht völlig anders aus als vor fünf Jahren.

Auch meiner Schwester fällt meine Aufregung auf. Und sie erklärt mir die ganzen Veränderungen. Dort wo einst eine dreckige Fontäne war wurde nun alles abgerissen. Ein neuer Wasser-Spielplatz ist entstanden. Und in der Mitte davon liegt nackte Frau in blau aus Stein. Künstlerisch sicher sehr wertvoll, aber ich Frage mich ob das der beste Platz dafür war. Hier laufen immer etliche Kinder rum.

Nackte Frau – he? Stimmt, da liegt eine Statue so mitten auf der Wiese. Eine üppige nackte Frau in blau. Das soll wohl eine Wassernixe darstellen.

Wie alles anfing

Mega Titten, meint sie. Ich lache und schaue. Oh ja – nett! Wir setzen uns und machen eine Pause. Sie nimmt die Titten, ich setze mich auf ihre Hüften. Eigentlich rauche ich ja nicht. Aber meine Schwester bietet mir eine an. Und – dies ist ja auch eine besondere Situation.

Mir geht derweil etwas ganz anderes durch den Kopf. Dies ist der Ort an dem alles angefangen hat. Ich erinnere mich genau.

Weißt du noch, worum ich dich vor 5 Jahren genau hier gebeten habe?

Sie erinnert sich tatsächlich und meint: Du meinst, als wir mit XXX (die Namen sage ich jetzt nicht) hier waren, und du mich plötzlich darum gebeten hast ein komisches Foto zu machen?!?

Genau das meine ich! Was sie aber nicht weiß, ist worum es dabei eigentlich genau ging. Das Wochenende davor war ich mit meiner Freundin, Klassenkameradin und Vorgängerin Herrin D. besuchen. Alleine hätte ich mich das niemals getraut. Mir wurde viel erklärt, ich habe viel gesehen und Herrin D. hat mir viele Dinge vorgeführt, teilweise an meiner Freundin, teilweise an sich selbst. Das ist übrigens eine Sache, die ich heute noch ganz toll finde. Nicht nur anfangs, sondern bis zum Schluss hat sie immer alles demonstriert oder vorgeführt, was sie verlangt hat, und nicht einfach nur gesagt: mach mal!

Von Anfang an habe ich gemerkt, dass Sie anscheinend sehr großen Wert auf bestimmte Positionen, um nicht zu sagen Stellungen, legt. Auch deren Bedeutung, so dass man sich in jeder Situation passend geben kann. Und dass es eine Sache ist, an der man immer weiter an sich arbeiten muss.
Letztendlich sind wir so verblieben, dass ich mich, möglichst bald entscheiden müsse, ob ich Cs Nachfolgerin werden möchte. Und dass es allein meine Entscheidung sein müsse, also keine Beeinflussung von außen. Nichts hasse sie mehr, als wenn mich irgendjemand dazu treiben würde, eine bessere sub zu werden. Dies hat sie alles schon erlebt.

Meine Entscheidung

Und die letzte Sache, an die ich mich noch ganz deutlich erinnere ist, dass sie noch meinte: Bei dieser Sache gebe es kein mal sehen oder vielleicht. Wenn, dann muss es von ganzem Herzen kommen, mit einem deutlichen: Ja, ich will!

Mir war klar, ich musste mich möglichst bald entscheiden. Und so kam es, dass wir mit ein paar Freunden unterwegs im Park waren. Plötzlich kam mir eine super Idee. Eine einfache Nachricht oder ein Anruf mit den Worten: Ja, ich möchte gerne wäre doch irgendwie schwach. Deshalb bat ich meine Schwester ein Foto von mir zu schießen. Dabei nahm ich natürlich eine angemessene Haltung an, die hoffentlich alles erklären würde:

Park
Park

Mit den Worten: Ich denke, ich habe mich entschieden, Herrin D! ging das Foto so heraus.

Aus heutiger Sicht muss ich sagen: Schon ganz gut. Ich hatte damals noch ein Bisschen mehr Babyspeck und auch die Kleiderordnung war nicht ganz so präsent. Ich trug ein Bandeau drunter und einen Slip. Natürlich noch keinen Plug. Eine Kleiderordnung wurde erst sehr viel später angeordnet. Trotzdem weiß ich noch, dass beim Präsentieren mein Slip vollends in meine Spalte gerutscht ist und ich Sorge hatte, dass meine Freunde meine auf einmal stehenden Nippel bemerken würden.

Neugierde

Sollen wir das heute wiederholen?

Meine Schwester meint bestimmt das Foto. Ich überlege und antworte anschließend ehrlich, dass ich mich das heute in Klamotten nicht mehr trauen würde.

Sie lacht und versteht nicht, dass dies mein voller Ernst ist. Wir gehen weiter und verlassen die nackte Wassernixe. Ich gebe ihr zum Abschied einen Klaps auf den Hintern…

Und – war die Woche gut? fragt sie und grinst dabei, spricht jedoch sofort weiter: Ist Sex unter Zwang, oder wenn man dabei geschlagen wird wirklich so viel besser?

Ich erkläre ihr, dass ich die Woche über gar keinen Sex hatte. Es geht nicht immer alles nur um Sex. Und ja, die Woche war super und sehr lehrreich!

Sie versteht nicht, fragt aber auch nicht weiter nach. Du darfst aber dennoch gern ein Foto von mir machen – und zwar von hinten.

Von hinten???

Ja, von hinten!

Boule
Boule